nachtlichtuhr front 20170203 111746

Seltene süddeutsche Nachlichtuhr um cirka 1700

Seltene süddeutsche Nachtlichtuhr mit polychromer Malerei "Die Geburt Christi" darstellend.

Die Geburt Christi ist von der christlichen Zeitrechnung für die Welt ein wichtiges Datum.
Die gebräuchlichste Ära geht vom angenommenen Geburtsjahr Jesus Christus aus und nennt die darauffolgenden Jahre ab dem Jahr 1 darum mit dem Zusatz „vor Christus“, abgekürzt v. Chr.

oder nach „nach Christus“ n. Chr. oder vor unserer Zeitrechnung = v.u.Z. oder u.Z. = unsere Zeitrechnung.

Gehäuse: 325x245x100 mm, intarsiertes Nussbaumgehäuse, seitlicher Aufzug.

Das bemalte Eisenblatt zeigt den heiligen Josef, den Nährvater Jesu sowie Maria, die Mutter Jesu, die mit beiden Händen ein weißes Tuch hält, auf dem das neugeborene Jesuskind ruht. Rechts eine Dreiergruppe, die mehrere Deutungen zuläßt. Ein Hirte mit langem Hirtenstab, der seinen Blick auf das Jesuskind richtet. Ferner zwei gut gekleidete, sich unterhaltende Frauen über ein Thema, das dem Betrachter überlassen ist.
Darüber im Wolkenhimmels der vergoldete, sich drehende Zifferblattkranz, dessen römische Ziffern ausgesägt und somit Licht durchlassend sind. Auch der sich darüber befindliche „Stern von Bethlehem“ ist ausgesägt und Licht durchlässig.

Die rückseitige Gehäusetür ist mit einer Glasscheibe versehen, durch die bei Dunkelheit das Licht der hinter dem Uhrkasten befindlichen Lichtquelle fällt, z.B. eine Öllampe, und dadurch an der Vorderseite die Zeit ablesbar ist und auch der Stern von Bethlehem leuchtet.


Werk: Messingformwerk, Spindelhemmung, Darmsaite/Schnecke