zeitungsbericht museumstag 2017

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23.KPK

Zur inzwischen 23. Kulturprogrammkonferenz luden Christoph Wessels, Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur, Weiterbildung und Sport, und Frank Schlösser, Mitarbeiter des städtischen Kulturbüros, Vertreter der Ahlener Kulturträger in den Saal Sandgathe am
27. April 2017 ein.

Holger Blüder, ausgebildeter Konzertpianist und seit August 2016 neuer
Leiter der Musikschule
Beckum-Warendorf, begrüßte den Teilnehmerkreis musikalisch bravurös am Flügel mit Weisen von Domenico Scarlatti und Manuel de Falla.

Neben der Vorschau und dem Vorstellen der einzelnen Programme der Kulturträger war es der Ausblick auf den Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 in Ahlen.

Diesen Tag gestalten die Ahlener Ausstellungszentren gemeinsam zum 8. mal. Es sind:

Das Fritz Winterhaus, der Kunstverein in der Stadtgalerie, das Kunstmuseum Ahlen,
das
Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus und das Heimatmuseum am
Sigmund Spiegel-Platz. 

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Frau Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 05.04.2017:

Zeitungsbericht WdB ergebnis

Peter Schniederjürgen berichtet in den Westfälischen Nachrichten Ahlener Zeitung am 01.04.2017:

Zeitungsbericht WdB ergebnis 2

Auch ein Vertreter des Forums Brüderlichkeit nahm an der Gedenkfeier Teil.

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Kirche + Leben Nr. 11 Beilage. Aus dem Dekanat und den Pfarreien:

Aktuelles aus Walstedde:

Kolping
Das Interreligiöse Museum - Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen - ist am Freitag das Ziel der angemeldeten Teilnehmer.

Um 18 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Walstedder Pfarrheim, um in Fahrgemeinschaften nach Ahlen zu fahren, die Veranstaltung beginnt dann um 18 Uhr 30 im Goldschmiedehaus in Ahlen.

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Die Glocke berichtet in ihrer Gesamtausgabe am 25.03.2017:

Zeitungsbericht zeitumstellung 2017

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 Dierk Hartleb berichtet in den Westfälischen Nachrichten am 10.03.2017:

zeitungsbericht buecherstand meyersche

Nach der Lesung, waren Jörg Armbruster und Bernd Klöpperpieper am Stand der Mayerschen Buchhandlung Sommer im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen gefragt.

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zeitungsbericht WdB 2017 Werner fischer

 

"Gehe hin und lerne"

zeitungsbericht woche der br 2017 1

Auf dem Bild von links nach rechts:
Andrea Kuhr, (Realschule) Mitglied im Forum Brüderlichkeit
Rainer Legant, (Fritz-Winter Gesamtschule) Mitglied im Forum Brüderlichkeit
Christoph Wessels, Stadt Ahlen, Leiter der Kulturabteilung
Johanna Kottmann, VHS Ahlen
Lars Koenig, Leiter der Familienbildungsstätte in Ahlen
Werner Fischer, Interreligiöses Museum im Ahlener Goldschmiedehaus
Dr. Carsten Krüger, Chefarzt der Kinderklinik in Ahlen
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister der Stadt Ahlen.

zeitungsbericht woche der br 2017

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zeitungsbericht ausstellung im gedenken der kinder

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Städtisches Gymnasium Ahlen trägt Titel „Weltethos-Schule“.

Am Dienstag, dem 31. Januar 2017 übergab Walter Lange, Referent der Weltethos-Stiftung, die Urkunde an die Schülervertretung und die Schulleitung.
Dr. Anne Giebel, kommissarische Schulleiterin, begrüßte die zahlreichen Gäste, unter ihnen den Bürgermeister der Stadt Ahlen, Dr. Alexander Berger, den Leiter des Interreligiösen Museum Ahlen, Werner Fischer, Pfarrer Willi Stroband und umriss, was die Auszeichnung für ihre Schule bedeutet.

Wir sind eine Schule mit 740 Schülern aus verschiedensten Ländern mit ebenso verschiedenen Religionen und kulturellen Hintergründen, da decken sich die Vorstellungen der Stiftung mit unserem Wertekanon. (Lt. Frau Dr. Giebel)

Anschließend führten Schülersprecher Moritz Ostgen und seine SV-Kollegen Marcel Hinners und Rouven Fischer den Beweis, in wieweit das Städtische Gymnasium seinen neuen Titel im Schulalltag gerecht werde. Auszüge: Ahlerner Zeitung, Peter Schniederjürgen und „Die Glocke“ Frau Lisa Voss-Loermann.     

Luther 2017

Veranstaltungen im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen:

termine lutherjahr

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zeitungsbericht Lutherjahr ahlen

 

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 zeitungsbericht nachtlichtuhr 2

zeitungsbericht nachtlichtuhr 1

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zeitungsbericht bombensplitter

 

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 Interkulturelles Museum

Zeitungsbericht Gebetsschnuere

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Am 23.10.2016 wurde das 160. Jubiläum der Kolpingsfamilie Ahlen gefeiert.

Zeitungsbericht Kolpingjubilaeum 2016

Weitere Informationen finden Sie unter Schützenketten/Hampelmann.

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Zeitungsbericht Josefschule

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Mitglieder des Kreisverband Kolpingwerk zu Gast im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Siehe Besucher / Kreisverband Kolping, 12.10.2016.

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 26.09.2016:

Zeitungsbericht Elisabeth Herrmann

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Dierk Hartleb informiert und berichtet in der Ahlener Zeitung am 14. September 2016:

Zeitungsbericht Autoren lesen

Im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt berichtete der heute 69-jährige Jörg Armbruster immer wieder aus Damaskus, wo seine journalistische Arbeit nur unter der Aufsicht des Regimes stattfand:
Jörg Armbnruster geriet während der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm „Zwischen Krieg und Frieden“ am 29. März 2013 im nordsyrischen Aleppo in einen Schusswechsel.

Er wurde angeschossen, lebensgefährlich verletzt und nach einer Notoperation in die Türkei gebracht.

Am 1. April 2013 begab sich Armbruster in die Reha und ist heute wieder top fit, um am 8. März 2017 im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, Oststr. 69 über das Thema: Willkommen im gelobten Land?

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Frauengemeinschaft Vorhelm

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Zeitungsbericht Tillmann Ankuendigung

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Zeitungsbericht Museumsfreunde liesborn 04.06.2016

Am 4. Juni 2016 unternahmen die „Museumsfreunde der Abtei Liesborn“, deren Mitglieder auch Anni und Werner Fischer aus Ahlen sind, eine Fahrt nach Düsseldorf. Grund war der Besuch der ständigen Ausstellung der Kunstsammlung des Landes NRW im Museum K20, verbunden mit einer Führung durch eine Expertin.
Gleich in der 1. Halle faszinierten uns 3 Arbeiten von Piet Mondriaan, Amersfoort,
mit seinen streng geometrischen Arbeiten mit rechteckigen Flächen und Linien.
Gedanklich wurden wir an den im Jahre 1958 von Werner Fischer gefertigten Hopstener Tabernakel erinnert - ebenfalls mit seinen strengen geometrischen Linien, der heute im Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen gezeigt wird und auch schon im Museum Abtei Liesborn im September 1993 ausgestellt war. Literatur „Vom Edelmetall zum Schmuck“ Seite 70 u.71

Ab den 1920er Jahren schuf Mondriaan die bekannten streng geometrischen Gemälde, die dem Neoplastizismus zugerechnet werden. Ihre charakteristische Struktur aus einem schwarzen Raster, verbunden mit rechteckigen Flächen in den Grundfarben, führt bis in die Gegenwart zur Aufnahme in Kunst, Architektur, Mode, Werbung und Populärkultur.  

 Zeitungsberichte zum Museumstag 2016 am 22.05.2016:

Zeitungsbericht Museumstag 2016

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Lisa Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 08.04.2016:

Zeitungsbericht Woche der Bruederlichkeit 2016 3

Zeitungsbericht Woche der Bruederlichkeit 2016 4

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goijni

Juden-Verfolgung zwischen Ems und Lippe

Ahlen (at). Über Jüdisches Leben in den Altkreisen Beckum und Warendorf während der NS-Zeit berichtet der Dortmunder Historiker am heutigen Mittwoch 9. März ab 19 Uhr, im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus, Oststr. 69. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit statt.

 

 

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Im Ahlener Tageblatt vom 23. Februar 2016 berichtet in Wort u. Bild, Dominik Lange, Woche der Brüderlichkeit vom 4. bis 18. März - Kampf gegen das Vergessen

Zeitungsbericht Woche der Bruederlichkeit 2016 2

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 Die Glocke berichtet am Samstag den 13. Februar 2016:

Zeitungsbericht Tempeltuer

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Lisa Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 19.01.2016:

Zeitungsbericht Politisch Kulturelle Wochen 3

 Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 19.01.2016:

Zeitungsbericht Politisch Kulturelle Wochen 2

 

Zeitungsbericht Vortrag Koelsch Buddhismus

Lisa Voss-Loermann berichtet im Wersekurier vom 13.01.2016:

Zeitungsbericht Politisch kulturelle Wochen

Sabine Tegler berichtet in der Ahlener Zeitung am 06.01.2016:

Zeitungsbericht Politisch kulturelle Wochen 2

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Frau Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 26.11.2015:

Zeitungsbericht Ring Helmut Schmidt

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 18.11.2015:

Zeitungsbericht Helmut Schmidt

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Frau Judith Wiesrecker aus dem Kreis Lüdinghausen besuchte 2015 Ahlen. Als besonderes Highlight stufte sie in der Stadt das Ahlener Goldschmiedehaus ein und berichtete darüber in der Zeitschrift des Bischofs von Münster „Kirche und Leben“ in der Regionalausgabe Münster-Warendorf - Gemeinde und Leben - am 11. Oktober 2015 Nr. 41:

zeitungsbericht kirche u leben

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zeitungsbericht enders

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Eine „Stadtführung spezial der besonderen Art“
Abendlicher Spaziergang durch die Ahlener Innenstadt

vom Freitag, 21. August bis Samstag, 12. September 2015

Viertel, Orte, Plätze, Häuser bietet jede Stadt, aber wer waren die Menschen, die gestern und heute hier wohnten und wohnen, lebten und leben? Wem sind sie heute noch bekannt? Ein solches Angebot, eine solche Führung gehört zur Erinnerunsgskultur. Der sechsstündige Innenstadtrundgang ist beispielhaft und unter anderen Gegebenheiten zur Nachahmung empfohlen.

Treffpunkt der Teilnehmer war um 18 Uhr 30 das Alte Rathaus am Markt und die Treppe hinauf in den ehemaligen Kassenraum, wo einstmals Herr Tschierschwitz seinen städtischen Abrechnungen nachkam. Mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Einführung begrüßte uns Tante Käthe in einem Videofilm sehr freundlich und gab Hinweise.

Zuerst folgte der Gang zur benachbarten Pastorat St. Bartholomäus, links am ehemaligen Pferdestall vorbei. Dieser Durchgang sollte vor einigen Jahrzehnten geschlossen werden, um die Sakristei zu vergrößern, in der auch historische Kirchenexponate gezeigt werden sollten. Dem Antragsteller Dechant Paul Röschenbleck wurde die Genehmigung jedoch versagt.
Sehr realistisch war die Darstellung des Wunders der Blindenheilung in Ahlen durch den 1. Bischof von Münster, den hl. Ludgerus. Schauspielerisches Talent bewiesen auch die Magd des Pastors sowie der blinde Bettler.

Siehe Ausstellungen/Ludgerusausstellung
Ahlen gedenkt der Blindenheilung durch St. Liudger, Dokumente einer Erinnerungskultur Ausstellung im Museum im Goldschmiedehaus, Ahlen vom 23. Oktober bis zum 24. November 2005.

Dann folgte der erste Auftritt der beiden hervorragenden Musikanten der Gebrüder Möxel (Axel Roning und Mötte (Thomas) Gerullis) mit ihren Zupf-Instrumenten und freien Texten, die dem Rundgang eine musikalische Note gaben.
Anmerkung zur namenlosen Gasse: Es gibt historische Zeichnungen, in der diese als „Vogelgasse“! bezeichnet wird. (Anni und Werner Fischer haben diese Zeichnung irgendwann gesehen). Wer kennt die Zeichnung das Bild?
Ein Bild mit der Bezeichnung „Kirchgasse“ ist im Besitz der Familie Fischer.-

Dann folgte der Gang zum Rathaus. Hier wurden wir von Hausmeister Müller (Tobias Winnopal) empfangen und unten durch die Tiefgarage ins Rathaus geführt. Wegen der „großen Nässe“ an der Decke, den Wänden und dem Fußboden war das Anlegen von Schutzkleidung - Mützchen, Kunststofffüßlingen und Warnwesten - unumgänglich.
Alle waren gutgelaunt und machten mit. Bei der Rathausbesichtigung stellte sich heraus, dass es eine Bauruine ist, wenngleich witzige gespielte Arbeitssituationen, unter denen die Mitarbeiter im Rathaus zu leiden haben, gar nicht witzig, sondern eine skandalöse Zumutung sind.
Gott sei gedankt wurden die Gedanken anschließend beruhigt durch den Gondoliere, der mit den Musikanten auf der Werse eine Ehrenrunde paddelte.

Es wurde dunkel in Ahlens Gassen und unser Vorgänger, Erzähler, Regisseur und Verantwortlicher des Trips, der Leiter der VHS Ahlen Rudolf Blauth, führte uns zur Küfergasse.
Ein Highlight war der Auftritt der Familie Schulz, deren Vorfahren aus Wolbeck stammen.

Werner Fischer lernte direkt nach dem 2. Weltkrieg die Küfer-Schulz-Ahnen in Wolbeck kennen. Sie fertigten auch Handwagen an. Einen davon kaufte die Firma Abeler, Feinuhrmacher und Juweliere in Münster, den Werner Fischer als Lehrling zu Fuß von Wolbeck nach Münster abholen mußte. Blamabel und beschämend war für ihn, dass am Bollerwagen mit roter Schrift geschrieben stand: „Geklaut bei Abeler“. Das hat mit dem Rundgang natürlich nichts zu tun aber die Gedanken sind ja frei.
Bei der Ahlener Weinküferfamilie Schulz präsentierte der noch einzige Küfermeister Deutschlands sein Handwerk, nämlich das Aufziehen eines Weinfasses. Der Junior Schulz wurde für seine Idee, am Südhang der Ahlener Zechen-Halde einen Weinberg anzulegen, urkundlich ausgezeichnet. Ausgezeichnet war auch der Wein, der den Besuchern angeboten wurde und ein altes Küfergedicht, das Frau Schulz ihrem Mann in Liebe gewidmet hat. Urlaubsträume vermittelten die beiden Stadtmusikanten Axel Roning und Mötte Gerulis mit dem Lied Griechischer Wein und alle stimmten ein.

Zurück über die Wilhelmstraße zum Marktplatz, wo ein unrasierter Penner mit Hut und einem mit Zeitungen vollbepacktem Fahrrad herumstrolchte. Es war Opa Grasgrün (André Osthues), ein ehemals Ahlener Original, von Beruf Lehrer, der nach dem Krieg der Zivilisation trotzte.

Die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung und erreichte die Ost-West-Achse, wo Gold Fischer bereits nach Ladenschluß wieder geöffnet hatte. Dort ging es die Treppe rauf und die Gäste schnupperten Museumsatmosphäre. Nachdem alle Platz genommen hatten, schlüpfte Rudolf Blauth in den Beruf eines Museumsführers und stellte das Konzept des Interreligiösen Museum gekonnt vor, das mit der Zeitmessung endete. Als Übergang zu dem eigentlichen Besuchsgrund kündete er den Besuch Napoleon Bonapartes an, des einstigen Herrschers Frankreichs. (Raphael Fischer)

napoleon

Dieser erschien in seiner Uniform mit Zweispitz, allen Ehrenzeichen der Nation und berichtete über seinen Besuch 1812 in Ehrang bei Trier vor der Moselüberquerung, wo er unfreiwillig übernachtete, weil in Trier, dem vorgesehenen Nächtigungsort die Pocken ausgebrochen waren. „In Ehrang übernachtete ich im Gasthof Zander, dessen Inhaber gleichzeitig Maire = Bürgermeister von Ehrang war und dessen Tochter mich liebevoll betreut hat. Als Dank für die erwiesene Gastfreundschaft schenkte ich ihr eine echt goldene Damentaschenuhr, die ich aus diplomatischen Gründen dem Vater Zander überreichte.“
In der Folgezeit wurde die wertvolle Taschenuhr in diesem Gasthaus im sogenannten „Napoleon-Zimmer“ aufbewahrt, dessen Interieur unverändert blieb und für die Hotelbesucher eine Attraktion war.
Jahrzehnte vergehen. Im Gasthof Zander wurden vor dem 2. Weltkrieg Gäste der Organisation Kraft durch Freude einquartiert, die sich die langen Abendstunden mit Kartenspielen vertrieben - unter ihnen auch der Bergmann Xaver Abel aus Pelkum bei Hamm und ein Nacherbe der Familie Zander als Gasthofbesitzer. Als der Wirt Zander bereits sein ganzes Geld verspielt hatte, setzte er die „Napoleonsuhr“ ein, die Xaver Abel gewann. Er vergrub die Uhr während des 2. Weltkrieges sicher in einem kleinen Holzkästen.
Aus Anlaß seines 80. Geburtstages wollte er die wertvolle Napoleonsuhr seinem jungen Enkel schenken. Derselbe verschmähte sie aus Unkenntnis mit den Worten „Opa, was soll ich mit dem Scheißding.“ Opa war entsetzt und wollte nun die Uhr dem Gustav Lübke Museum in Hamm vermachen. Museumsdirektor Dr, Zink verwies Xaver Abel jedoch nach Ahlen zu Werner Fischer, da sein Museum in Hamm keine eigene Uhrenabteilung besaß. Xaver Abel fuhr mit seinem Lloyd sein Spitzname: Leukoplast-Bomber nach Ahlen und Werner Fischer erwarb die kostbare Uhr. Dr. Zink erhielt von Werner Fischer für seine Vermittlung einen seltenen Orden der Stadt Hamm. Alles hat seine Geschichte auch die Niederlage von Waterloo, die die Stadtmusikanten wiederum geistreich unter dem Beifall der Gäste vortrugen.
Der inzwischen aufkommende kleine Hunger wurde mit einem langen Münsterländer Mettendchen gestillt. Dann ging es treppab an der Prominentenwand vorbei direkt zu „Gamba“, dem ersten Eissalon in Ahlen, wie Opa Grasgrün zu schildern wußte. Fürs Zuhören bekam jeder zum Sonderpreis von 10 Cent ein Hörnchen Eis rot-weiß, den Stadtfarben von Ahlen. Dann eilten die Pilger über die Klosterstraße und wiederum war es Opa Grasgrün, der sich über ein Nicht-Willkommensschild einer Gaststätte am zeitgeschichtlichen Punkt des jüdischen Mahnmals maßlos ärgerte.
Die prekäre Situation erklärte unser Leiter Rudolf Blauth. Von der Klosterstraße bog die Gruppe ab in eine kleine Gasse, in der sich das ehemalige Kloster „Maria Rose“ befand. Vor dem Kloster berichtete eine junge Nonne von ihrem einstmaligen Kloster und setzte mit ihrer brillanten Aussprache Akzente, die berührten. Für uns Fischer´s war es der würdige Höhepunkt dieses Stadtrundgangs. Schade, dass in dieser Situation die Stimmen verstummten.

In einer weiteren dunklen Gasse auf dem Weg zur Posthalterey erfuhren wir wiederum durch Opa Grasgrün über die Poststation in Ahlen über Reisende, die damals von Münster nach Ahlen, Beckum, Soest und weiter nach Frankfurt reisten. Er stellte fest, dass sich die Reisezeitdauer bis heute kaum geändert hat. Dank galt ihm, dem Darsteller von Opa Grasgrün, der seine schwere Rolle glaubhaft verkörpert hat.
Vor der Posthalterei trafen wir noch auf einen durstigen Postillon mit seiner Liebsten. Die beiden gaben uns einen erfrischenden Einblick in einen früheren Flirt. Bravo! Klasse!

Nicht müde werdend war es wiederum Rudolf Blauth, der die Posthalterey, den Wirt und Koch mit österreichischen Wurzeln vorstellte. Erwähnenswert seien auch die Aktionen des sogenannten Rudelsingens, das am letzten Donnertag eines jeden Monats in der Posthalterey stattfindet. Anmeldung erwünscht bei Axel Roning, der feststellte, dass in ihm blaues Blut fließt.
Der Wirt, Herr Baumgartner, hatte für die 60-köpfige Gruppe westfälisches Möpkenbrot mit Äpfeln zubereitet.

In der Freude, einen sensationellen Abend erlebt zu haben, verabschiedeten wir uns mit stummem, aus dem Herzen kommendem Dank an alle Akteure und Gedankengeber. Als Schauspieler wirkten Tobias Winnopal, Meike Wiemann, Olga Laschko und André Osthues mit – alle vier gehören zum Theaterensemble der Kulturinitiative Filou in Beckum.

Der WDR Studio Münster filmte das Ereignis und sendete den Film am Mittwoch, den 9. September in der „Aktuellen Stunde“ zwischen 19.30 und 20 Uhr.

Unter diesem Link können Sie den Bericht in der Lokalzeit Münsterland vom 9.9.2015 anschauen.

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Autorenlesung

Werner Fechner berichtet am 12. Sept. in der „Glocke“ u.a. In der Woche der Brüderlichkeit reiht sich thematisch die Lesung von Lorenz Lorenz Beckhardt aus „Der Jude mit dem Hakenkreuz“ ein. Hier ist am Dienstag 15. März ab 19 Uhr im Museum im Goldschmiedehaus.

Werner Fischer hat bereits das Buch gelesen und berichtete:“Der Autor schildert bewegend,erschütternd und provokant die Schicksale seiner Verwandten und die eigene Selbstfindung“.
Im Wortlaut:

Autorenlesung2

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ehejubilaeen

 

Seit dem Jahr 2003 wird im Bistum Münster zwei Mal im Jahr der Tag der Ehejubiläen gefeiert. Eingeladen sind alle Paare, für die sich in dem jeweiligen Jahr der Tag ihrer kirchlichen Trauung in einer runden Zahl jährt.

Am 12. Mai 2015 meldete sich das Ehepaar Anni und Werner Fischer aus Ahlen zu dem Festgottesdienst im St. Paulus Dom in Münster an mit nachfolgendem Mittagessen.
Am 9. Juli wurde die Anmeldung vom Bischöflichen Generalvikariat, Sachbearbeiterin Referat Ehe- und Familienseelsorge Frau Eva Polednitschek-Kowallick, bestätigt und gleichzeitig die Einladung ausgesprochen.

Am Samstag, 5. Sept. 2015 fuhr das Ehepaar bei anfangs herrlichem Sonnenschein mit dem Auto nach Münster, parkte im Ägidii-Parkhaus, um den Weg zum Dom zu Fuß bei einsetzendem Regen fortzusetzen. Die reservierten Plätze im Dom in den vorderen Bänken vor der Altarinsel waren für die am längsten verheirateten Paare, zu denen auch die Eheleute Fischer zählten, reserviert und mit einem Namensschild gekennzeichnet.

Der Chor Collegium Vocale aus Wesel St. Nikolaus im Wechsel mit der Orgel umrahmte das von Bischof Dr. Felix Genn zelebrierte festliche Pontifikalamt.

Nach Beendigung der Heiligen Messe hatten die Jubelpaare die Möglichkeit, vor der Dom-Kommunionbank den Segen durch Bischof Dr. Felix Genn oder einen seiner Stellvertreter zu erhalten, wobei die Bischöfe ein paar persönliche Worte mit den Paaren wechselten. Diese Weihbischöfe haben bei der Segnung mitgewirkt: Dr. Christoph Hegge, Wilfried Theising und Dr. Stefan Zekorn.
Insgesamt waren 295 Paare der Einladung gefolgt.

    4 Hochzeitspaare hatten vor 65 Jahren den Bund der Ehe geschlossen und feierten die "Eiserne Hochzeit“,
  16 Hochzeitspaare die Diamantene Hochzeit (60 Jahre)
139 Hochzeitspaare die Goldene Hochzeit (50 Jahre)
  52  Hochzeitspaare die Rubinhochzeit (40 Jahre)
  17  Hochzeitspaare die Perlenhochzeit (30 Jahre)
  62  Hochzeitspaare die Silberne Hochzeit (25 Jahre)
    5  Hochzeitspaare die Porzellan Hochzeit (20 Jahre)

Grundvoraussetzung für das Erreichen eines jeden Hochzeitstages ist das Zusammenbleiben der Paare.
Die Zeit, die den Paaren geschenkt wird, liegt in Gottes Hand. Gott sei Dank.

Das teilnehmende Ehepaar Anni und Werner Fischer hat sich die Freiheit genommen, diesen Bericht ins Internet zu stellen, da auch unser Privatissimum mit 80 und 85 Jahren Triebfeder für das Interreligiöse Museum in Ahlen ist.

 Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 16.05.2015:

zeitungsbericht 1

 

 Frau Voss-Loermann berichtet in der Glocke am 19.05.2015:zeitungsbericht 2

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung berichtet am 19.05.2015 über den Internationalen Museumstag:

zeitungsbericht 3

prospekt museumstag 2015

prospekt museumstag 2015 2

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung am 13.5.2015:

zeitungsbericht museumstag 2015 1

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zeitungsbericht Woche der bruederlichkeit 2015 5

zeitungsbericht Woche der bruederlichkeit 2015 4

Begrüßung und Ansprache von Museumsleiter Werner Fischer:

 

Sehr verehrte Damen und Herren

Einen herzlichen, sonntäglichen Willkommensgruß entbiete ich Ihnen allen, besonders aber Ihnen, sehr verehrte Frau Dr. Hoffmann, die Sie bereits seit ca. 2 Jahren auf Ihren Vortrag hier im Interreligiösen Museum in Ahlen gewartet haben.

Um so erwartungsvoller sind wir auf Ihren Vortrag. Wir sind sehr neugierig, welche Facetten Sie bei dem in Ahlen in der Westenfeldmark um 1 Uhr mittags am 10. Juni 1892 von Mutter Gertrude Böhmer geborenen Bernard Aloisius Böhmer entdeckt und erforscht haben.

Diese unsere Neugier teilt sicher auch unser Bürgermeister Benedikt Ruhmöller mit uns, der Sie und uns gleich begrüßen wird, darunter die Mitglieder des Forums Brüderlichkeit, Bürger aus dem Kreis Warendorf und speziell Bürger von Füchtorf, wo die Vorfahren Böhmer's zu Hause sind oder waren.

Seit Alters her standen die männlichen Ahnen der Böhmer's als Förster in den Diensten der Familien von Korff und von Ketteler auf Hartkotten und zeichneten verantwortlich für Wald und Flur.

Die berufliche Zielstrebigkeit des Vaters Hubert Böhmer, geboren am 28. Juli 1854 in Füchtorf, ist in 161 Jahren danach noch nachvollziehbar, wenngleich sie stets mit einem Wohnungswechsel der Familie von einer zur anderen Stadt verbunden war.

Sohn Bernard Aloysius Böhmer - Bernard ohne h - wie es im Taufbuch von St. Bartholomäus Ahlen am 17. Juni von Pastor Reiermann und dem Paten Bernard Pohlmann sowie der "Äspatin" Anna Houben dokumentiert ist, werden Sie, sehr geschätzte Frau Dr. Hoffmann, aus Ihrer Sicht und mit Ihren Kenntnissen als Händler der verfemten Kunst gleich beleuchten. 

Vorher jedoch möchte ich Sie, Herr Bürgermeister Ruhmöller, bitten, die Woche der Brüderlichkeit 2015 im Interreligiösen Museum für Ahlen zu eröffnen, damit wir agieren und partizipieren an der allgemeinen bundesdeutschen Woche der Brüderlichkeit.

Sehr verehrte Frau Dr. Hoffmann,

Sie haben uns und den anwesenden Pressevertretern Ihr Wissen offenbart. Sie haben durch Ihre hervorragenden Kenntnisse Positionen markiert, die in unser Gedächtnis einfließen werden. Wir haben Ihnen zu danken und werden Sie in exzellenter Erinnerung behalten.

Das meint sicher auch Herr Rudolf Blauth, Leiter der VHS Ahlen, der nun die Moderation übernehmen wird.

Zum guten Schluß, meine Damen und Herren, bedanken sich die Verantwortlichen für Ihr Kommen und möchten Sie, sehr verehrte Frau Dr. Hoffmann, als Botschafterin gewinnen.

Wir wünschen uns, soweit es Ihnen möglich ist, bei den Verantwortlichen im Rostocker Museum für uns Ahlener ein gutes Wort einzulegen zur Ausleihe einer bescheidenen Auswahl der dort lagernden Schätze für eine Termin gebundenen Ausstellung - vielleicht im Kunstmuseum, im Fritz Winter Haus und im Interreligiösen Museum in Ahlen.

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Pressekonferenz in der Familienbildungsstätte am Freitag, 27. Februar 2015, 11 Uhr
Betrifft: Woche der Brüderlichkeit 8. bis 26. März 2015 in Ahlen

Eröffnungsveranstaltung am 8. März 17 Uhr im Interreligiösen Museum, Oststr. 69

Es spricht Dr. Meike Hoffmann: Bernhard A. Böhmer - ein Händler "entarteter Kunst"
Werner Fischer sagte:

Die Kunst ist eine Verwandte Gottes, des Schöpfers. So sind auch Künstler Schöpfer. Diese Schöpfer brauchen direkte und spätere Helfer, Vermittler und Händler. Händler, die handeln. Und zu diesen zählte der in Ahlen geborene Bernard (ohne h) Aloysius Böhmer.
Mit seiner Ausbildung, seinem Studium und seinen gestalterischen Fähigkeiten, die nicht in Frage gestellt werden, zählt Böhmer zur Elite auf dem Kunstmarkt der damaligen Zeit.
Wer mehr als 600 Gemälde und Plastiken, die sich heute im Rostocker Museum befinden, zur jener Zeit bewahrt und damit gerettet hat, sollte bei kritischer Betrachtung der damaligen Zeit auch den heutigen kaufmännischen, kunstwertigen Ist-Posten beurteilen können.
Hätte dieser Schatz 1945 im Museum in Dresden gelagert, so fehlten uns heute mehr als 600 Gemälde und Plastiken. 
Frau Dr. Meike Hoffmann war Projektkoordinatorin der Forschungsstelle
"Entartete Kunst" an der Freien Universität Berlin. Sie wird am 8. März in ihrem Vortrag die damalige und heutige Situation darstellen.

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Ralf Steinhorst berichtet in der Ahlener Zeitung am 29.01.2015:

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Zeitungsbericht 1

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Ralf Steinhorst berichtet in der Ahlener Zeitung 22.01.2015:

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Neujahrsempfang der Stadt Ahlen 2015

Zeitungsbericht ehrung bruederlichkeit

Zeitungsbericht ehrung bruederlichkeit 2

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung am 05.01.2015:

Viel Grün und Kultur zeichnen Ahlen aus.
Leitbild-Ergebnisse sollen im Frühsommer präsentiert werden.

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- 2015 -

Judith Wiesrecker schreibt in Kirche + Leben, Wochenzeitung im Bistum Münster, unter Gemeinde + Leben am 04.01.2015:

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Fotos von Frau Judith Wiesrecker.

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Jahresrückblick 2014, Kultur/Lokal, der Ahlener Zeitung von Dierk Hartleb am 31.12.2014:

jahresrueckblick ahlener zeitung

Die Ahlener Zeitung berichtet am 20. Dezember 2014:

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Die Glocke berichtet am 23. Dezember 2014:

kfd 1

Am 30.11.2014 fand die Jubiläumsfeierlichkeit des Interreligiösen Museums mit zahlreichen Gästen statt. Näheres dazu finden Sie unter 30. Jubiläum 2014.

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Zeitungsbericht buchdruck

Jahrbuch muensterland 1 einband

Jahrbuch muensterland 2

Jahrbuch muensterland 3

Jahrbuch muensterland 4

Jahrbuch muensterland 5

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Herr Y. Lohmann berichtet im Wersekurier vom 12.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 6

Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung am 10.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 1

Die Glocke berichtet am 6.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 2

Dierk Hartleb berichtet in der ahlener Zeitung vom 08.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 3

Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung am 10.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 4

Die Glocke, Herr Lohmann, berichtet am 10.11.2014:

Zeitungsbericht jubilaeum 5

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung am 1. November 2014:

Zeitungsbericht Versehgarnitur 1.11.2014

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Frau Lisa Voss-Loermann berichtet am 17.10.2014 im Ahlener Tageblatt:

Zeitungsbericht kelch

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Frau Lisa Voss-Loermann berichtet in der Glocke am 29.09.2014:

Zeitungsbericht buddha Schrein

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Dierk Hartleb berichtet am 27.09.2014 in der Ahlener Zeitung:

Zeitungsbericht salbgefaess abendmahlskelch

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Zeitungsbericht Afrikaausstellung 1

 einladung Ausstellungseroeffnung

Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell

Der Sonntagsrundblick berichtet am 01.06.2014:

Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell 4

Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell 5 1     Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell 5 2

Die Glocke berichtet am 31.5.2014                 Die Ahlener Zeitung berichtet am 28.5.2014

 

Die Glocke berichtet am 31.05.2014:

Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell 7

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 29.05.2014:

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zeitung st gottfried

Die auf dem Altar gezeigte Turmmonstranz befindet sich als Leihgabe in der Ausstellung des Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, Oststr. 69.

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 14.05.2014:

zeitungsbericht aktuell 14 05 2014

Voss-Loermann berichtet im Ahlener Tageblatt vom 14.05.2014:

zeitungsbericht aktuell 14 05 2014 2

Die Glocke berichtet am 17.05.2014:

zeitungsbericht aktuell 17 05 2014

Lisa Voss-Loermann berichtet in der Ahlener Zeitung:

zeitungsbericht aktuell 19 05 2014

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 29.03.2014:

zeitungsbericht gurlitt

Das Ahlener Tageblatt berichtet am 29.03.2014:

zeitungsbericht gurlitt 2

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Sabine Tegeler berichtet in der Ahlener Zeitung vom 01.03.2014:

zeitungsbericht woche der br 2014

Angelika Knöpker berichtet im Stadtanzeiger vom 09.03.2014:

zeitungsbericht woche der br programm 2014

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 25.02.2014:

zeitungsbericht schuetzenkoenigskette 2014

Das Ahlener Tageblatt berichtet am 24.02.2014:

zeitungsbericht schuetzenkoenigskette 2014 2

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Peter Schniederjürgen berichtet in der Ahlener Zeitung vom 13.11.2013:

ehem.handelsschuelerinnen

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Ein Bericht von Dierk Hartleb mit hinweis auf den Lokalteil der Ahlener Zeitung vom 04.11.2013:

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Angelika Knöpker berichtet im Ahlener Tageblatt vom 04.11.2013:

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Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 04.11.2013:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 26.10.2013:

klassentreffen aktuell

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Dierk Hartleb berichtet am 24. August 2013 in den Westfälischen Nachrichten, Ausgabe Ahlener Volkszeitung am 24. August 2013:

bericht armreliquiar

Lisa Voss-Loermann berichtet am 24. August 2013 in der Ahlener Ausgabe der Glocke:

bericht armreliquiar 2

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bericht khorchide 1

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Die Ahlener Zeitung (Kultur Lokal) berichtet am 29.06.2013:

vortrag islam khorchide

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kaffeeausstellung ende

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 29.06.2013:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am
Samstag, den 15. Juni 2013:

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Die Glocke berichtet am
Samstag, den 15. Juni 2013:

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kaffeeausstellung bericht 12

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 22.06.2013:

kaffeeausstellung bericht 13

Einladung kaffeeausstellung 2013

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Der Sonntagsrundblick berichtet am 02.06.2013:

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Peter Harke berichtet in der Ahlener Zeitung vom 01.06.2013:

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Der Wersekurier berichtet am 29.05.2013:

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Frau Voss-Löhrmann berichtet in der Glocke vom 24.05.2013:

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Peter Hake berichtet in der Ahlener Zeitung vom 23.05.2013:

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kaffeeausstellung bericht 2 teil2

museumstag 2013 ueberschrift 2012-9-2-Logo 2013 4c

Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 08.05.2013:

bericht museumstag 2013 AT

Peter Schniederjürgen berichtet am 14.05.2013 in der Ahlener Zeitung:

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Frau Voss-Löhrmann berichtet in der Glocke vom 14.05.2013:

 bericht museumstag 2013 Glocke

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 14.03.2013:

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Der Redakteur Ralf Steinhorst berichtet in der Ahlener Zeitung vom 1.3.2013:

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Die Ahlener Zeitung berichtet: 

 

Freunde des Museums Abtei Liesborn e.V.

Vorsitzender Herbert Gövert berichtet:

   

Besuch des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus in Ahlen am 16.2.2013 

Kreis Warendorf/Liesborn

„Wir und die Zeit – Zeitgeschichte“, zu diesem Thema konnten kürzlich die Freunde des Museums Abtei Liesborn im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen antike Uhren aus fünf Jahrhunderten bewundern.

Dass die Zeitmessung für die Menschheit schon immer ein spannendes Thema war, brachte der Leiter des Museums, Goldschmiedemeister Werner Fischer, seinen Gästen sehr eindrucksvoll nahe. Von der Eisen-Räderuhr oder der Sonnenuhr über die Branduhr und die Zeitmessung durch eine Kerze bis zur heute gebräuchlichen Armbanduhr reicht das umfassende Spektrum seiner antiken Uhrensammlung. Die Museumsfreunde erfuhren, dass sich früher nur Monarchen, Fürsten oder hohe Geistliche eigene Gebrauchsuhren leisten konnten. Das Volk orientierte sich an Kirchturms- bzw. Rathausuhren.

Nicht nur Exponate zur Zeitmessung sondern auch andere Schätze sakraler Kunst des Christentums und anderer Weltreligionen, die ebenfalls zum Besitz der kostbaren Sammlung des Hauses Fischer gehören, wurden von den Museumsfreunden ebenfalls bestaunt. Der Vorsitzende der Freunde des Liesborner Abteimuseums Bürgermeister a. D. Herbert Gövert bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei den Eheleuten Fischer für den herzlichen Empfang und die eindrucksvolle Präsentation des Interreligiösen Museums.

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Das Bild zeigt die Freunde des Museums Abtei Liesborn im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus. 
Links im Bild: der Museumseigentümer Werner Fischer.
 

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Das Ahlener Tageblatt berichtet am 08.01.2013:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 08.01.2013:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 11.12.2012:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 06.12.2012:

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Die Ahlener Tageszeitung berichtet am 16. November 2012:

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Leserbrief aus dem Ahlener Tageblatt vom 14.11.2012:

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Bericht aus der Ahlener Zeitung vom 13.11.2012:

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Mirco Borgmann berichtet in der Gesamtausgabe der Glocke:

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Redakteur Jürgen Otto berichtet im Ahlener Tageblatt vom 12.10.2012:

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Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung vom 07.08.2012:

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Dierk Hartleb berichtet auf der Kreisseite Warendorf Ahlener Volkszeitung vom 02.08.2012: 

Er sammelt auch Bombensplitter

Werner Fischer: Goldschmiedemeister aus Ahlen baute Interreligiöses Museum auf.

Von Dierk Hartleb

AHLEN. „Man muss immer etwas weniger wollen, als möglich ist." Sagt einer, der im Leben alles erreicht hat. Bei dem Wort alles schreckt Werner Fischer auf und schüttelt den Kopf. Der 82-jährige Ahlener ist bescheiden genug, um zu wissen, dass es niemanden gibt, dem alles gelingt.

Wer sich mit dem agilen Goldschmiedemeister verabreden will, tut dies am besten in „seinem" Museum. Das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, das er zusammen mit seiner Frau Annie aufgebaut und kontinuierlich erweitert hat ist in der Region einzigartig. Nicht nur, weil Fischer die hier versammelten sakralen Gegenstände und Zeitmesser aus den verschiedensten Epochen aus eigener Tasche erworben und gekauft hat, sondern weil aus der Kollektion mit ursprünglich rein christlichem Charakter eine Interreligiöse Ausstellung geworden ist, die jüdische Kultgegenstände ebenso umfasst wie Kultisches aus dem Islam und dem Buddhismus. In der jährlichen Veranstaltungsreihe der deutsch-jüdische Gesellschaften zur „Woche der Brüderlichkeit", die auch in Ahlen mit lokalen Akteuren stattfindet, ist das private Museum seit Jahren ein unverzichtbarer Veranstaltungsort.

Angefangen zu sammeln hat Werner Fischer schon mit jungen Jahren. Im elterlichen Haus in Hopsten hatte er auf dem Dachboden ein Museum eingerichtet. Erstes Ausstellungsstück war ein Bombensplitter, der auch in seinem heutigen Museum Platz gefunden hat, und zwei Reh laufe, die er seinen Eltern und Freunden stolz vorführte.

„Ich suche immer das Seltene und Außergewöhnliche", beschreibt Fischer seine Sammlerleidenschaft. Deshalb interessiert ihn nicht das Bischofskreuz, das sich in jeder halbwegs gut sortierten Schatzkammer findet. Sondern zum Beispiel das Kreuz das eine Oberin trägt. Ein besonders schönes Exemplar, das sich öffnen lässt, und dass eine Uhr im Inneren verbirgt.

Seitdem sich Fischer aus dem Juweliergeschäft zurückgezogen und seinem Sohn Raphael übergehen hat, kümmert sich der Goldschmiedemeister nur noch um sein Museum. Dabei hat Fischer auch an anderer Stelle in der Stadt hinterlassen. Nur ein Steinwurf vom Goldschmiedehaus entfernt steht die Europäische Akademie der Juweliere, Gold-und Silberschmiede, die 1975 als Fortbildungszentrum für Gold- und Silberschmiede gegründet wurde, und deren Fort- und Ausbildungskurse seitdem jährlich von 300 bis 400 Gold- und Silberschmieden aus der ganzen Bundesrepublik besucht worden ist. „Das Zentrum ist ein Glücksfall für Ahlen", sagt Fischer.

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Dieses Versehkreuz mit Chrisamgefäß, das zur Aufbewahrung der Sterbesakramente dient, zählt Goldschmiedemeister Werner Fischer zu seinen Lieblingsobjekten. Foto: Baldauf 

»Ich suche immer das Seltene und Außergewöhnliche.«

-Werner Fischer.

Darüber hinaus nahm Fischer innerhalb seines Berufsverbsandes ehrenamtlich wichtige Aufgaben wahr. Von 1971 bis 1980 war er Präsident des Zentralverbandes für das Juwelier, Gold-und Silberschmiedehandwerk in der Bundesrepublik.

Zuvor war er zweimal ehrenamtlicher Obermeister der Goldschmiede-Innung Münster, das erste Mal von 1957 bis 1963 und ein zweites Mal von 1966 bis 1971. Für seine Verdienste wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Erst im vergangenen Jahr erhielt er den Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen. Einmal Goldschmied, immer Goldschmied.

Die Freude am Umgang mit Schmuck und am Entwerfen ist nach wie vor vorhanden, die Ausführung überlässt er seinem Sohn. „Schmuck ist eine Art Orden", doziert er, der öffentlich getragen wird. Und er freut sich, wenn Kunden einen Ring oder eine Kette tragen, die er für sie geschaffen hat.

Auf den 1973 in Münster zwischen Israel und Deutschland geschlossenen Vertrag über die berufliche Fortbildung deutscher und israelischer Goldschmiede ist Fischer bis heute besonderen stolz, weil es ihm dabei auch um den interreligiösenDialog ging.#

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 Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 02.08.2012:

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 Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 02.08.2012:

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Am 26.07.2012 berichtet die Ahlener Zeitung: 

Senioren besuchen Goldschmiedehaus

Vorhelm. Der nächste Seniorentreff findet am Dienstag, 7. August, statt. Diesmal steht ein Besuch des Goldschmiede-Museums Fischer in Ahlen auf dem Programm.

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bericht lesung

Sonderausstellung
Kaffee - der duftende Muntermacher

Alle Fragen rund um das "kaffeebraune Gold"
Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigste Handelsprodukt der Welt und das Lieblingsgetränk der Deutschen, noch vor Wasser, Bier und Wein. Grund genug, dem duftenden Muntermacher eine Sonderschau zu widmen. Wie wird eigentlich aus der Kaffeekirsche die beliebte braune Bohne, die in der Welt so viel Anklang findet? Und vor allem: Wie wurde sie entdeckt? Alle Fragen beantwortet die Kaffeeausstellung, die vom Museum unterm Trifels in Annweiler konzipiert worden ist und durch eigene Exponate des Ahlener Museums ergänzt wird. Die Sonderausstellung befasst sich nicht nur mit der Kaffeepflanze und der Botanik, dem Werdegang von der Blüte bis zur Kaffeefrucht, von der Ernte über den Transport bis in die Röstereien, wo die Bohne, die es in sich hat, erst so richtig ihr Aroma entfaltet. Sie berichtet auch über die Entdeckung, Verbreitung und den Siegeszug des Volksgetränks, die Zubereitungsarten, über Kaffeeverbote und Kaffeehäuser. Ferner wird mit der Mär vom ungesunden Kaffee aufgeräumt und es wird erklärt, warum fair gebändelter Kaffee so wichtig ist. Die Besucher erwarten zahlreiche Exponate, Kaffeepflanzen, bebilderte Tafeln, Fotos und wertvolles und historisches Kaffee-Geschirr.
Eine Ausstellung des Museums im Goldschmiedehaus in Zusammenarbeit mit der VHS Ahlen und dem Museum unterm Trifels in Annweiler.

Ausstellungseröffhung: Sonntag, 2. Juni, 15.00 Uhr
Mit Kaffee und Kuchen und einer Einfuhrung in die Ausstellung durch Hans-Joachim Kölsch (Leiter Museum unterm Trifels).
Führungen mit Museumsleiter Werner Fischer: Sonntag, 9.6. / 16.6. / 23.6. jeweils um 15.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 2.-23.6.2013
Geöffnet: Mittwoch-Freitag und Sonntag 15-17 Uhr
Museum im Goldschmiedehaus, Oststr. 69
gebührenfrei

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Eröffnungsveranstaltung der „Woche der Brüderlichkeit 2013"

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Vortrag Avi Primor: „Mein Israel - Anmerkungen zur politischen Situation in Israel und im Nahen Osten"

Der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland zu Gast in Ahlen

Der israelische Diplomat und Publizist Avi Primor, 77, war von 1993-1999 israelischer Botschafter in Deutschland und wurde während dieser Zeit in der deutschen Öffentlichkeit als eine der wichtigsten Stimmen des deutsch-israelischen Dialogs bekannt. Primor ist der Sohn eines niederländischen Emigranten, seine Mutter Sclma Goldstein ging 1932 von Frankfurt nach Tel Aviv, ihre gesamte Familie wurde während des Holocaust ermordet. Nach dem Studium von Politik und Internati-
onale Beziehungen in Jerusalem, New York und Paris trat Avi Primor 1961 in den diplomatischen Dienst ein und wirkte u.a. als Botschafter Israels in Frankreich, Belgien und bei der EU. 1973 war Primor Sprecher der israelischen Delegation bei der Genfer Friedenskonferenz. 1997 veröffentlichte Primor sein Buch „...mit Ausnahme Deutschlands", das erste Buch, das je ein amtierender Botschafter über sein deutsches Gastland geschrieben hat. Avi Primor, der sich mehrfach kritisch mit der Situation auch in seinem eigenen Land und im Nahen Osten auseinander gesetzt hat und beliebter Gast in deutschen TV-Talkshows ist, wurde u.a. mit dem Kulturpreis Europa, dem Merite Europeen und dem Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Außerdem ist er Mitglied im Club of Rome. Eine Veranstaltung der VHS und des „Forum Brüderlichkeit".

Freitag, 01.03.2013, 19.30 Uhr
Museum im Goldschmiedehaus, Oststr. 69
Abendkasse: 8,- / 5,- (erm.) EUR 

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 04. Juli 2012:

Warten auf die Sensation
Forscher haben offenbar Elementarteilchen Higgs entdeckt.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft!
Bestand, Novitäten, Aktualitäten, Neuerungen, Quo Vadis "Wohin gehst du?
Nach mehr als drei Jahrzenten haben Forscher in CERN bei Genf und im Fermilab in Batavia in Amerika nach dem Higgs-Teilchen gesucht und es gefunden. Ein kleines Teilchen (Gottesteilchen) zur Ewigkeit.
Das Higgs-Teilchen gilt als letzter noch unendeckter Baustein des Standartmodells der Materie.

Reinhard Baldauf berichtete in der Ahlener Zeitung am 11.06.2012:

Werner Fischer kaufte Tabernakel zurück

-ba- AHLEN. Eines seiner frü-hen sakralen Werke erstand jetzt Werner Fischer für sein Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus. Im Jahr 1958 bekam der damals erst 28-jährige Goldschmiede-meister den Auftrag, für die Kapelle des Krankenhauses in seiner Geburtsstadt Hopsten ein Tabernakel, eine Ewig-Licht-Ampel, sechs Kerzenleuchter und das Kreuz für den Altarraum zu gestalten. Das Tabernakel, in den römisch-katholischen Kirchen der Aufbewahrungsort für das Allerheiligste, ist ein künstlerisch modern gestaltetes Sakramentshaus mit massiven Wänden und ver-schließbarer Tür. Die Grundidee für diese Arbeit war der brennende Dornenbusch (2. Mose 3,2), wie Werner Fischer in einem Gespräch mit der „AZ" erläuterte. „Wie im brennenden Dornenbusch ist Gott, der Leib Christi, in der konsekrierten Hostie im katholischen Gottesdienst bei der Sendung der heiligen Kommunion und bei der Fronleichnamsprozession in der Monstranz zugegen", so Fischer. Den Dornbusch stilisierte der Goldschmiedemeister zu einem Gitter aus vergoldeten Silberstangen, die er mit zehn unterschiedlich großen matten, vergoldeten Platten belegte. „In Erinnerung an die Zehn Gebote", erklärt Fischer. Die eigens kegelförmig geschliffenen synthetischell Rubine erinnern an Flammen im Dornbusch. Dazu erklärte der Museumsleiter: „Die Bildsprache ist ein Mittel, um den Betrachter anzuregen, sich gedanklich ein 2igenes Bild zu machen. Auf Grund seines Wissens, seiner Geisteshaltung oder des Verstands wird er eine eigene Übersetzung vornehmen." Mit der Auflösung des Krankenhauses in Hopsten hatte Fischer jetzt die Gelegenheit, diese frühe Arbeit zu erwerben, die zeigt, welch ein Meister seines Fachs er schon in jungen Jahren war. Das Tabernakel ist nun Teil der Dauerausstellung im Interreligiösen Museum. Genau auf der gegenüber liegenden Seite des Raumes befindet sich ein Aufbewahrungsschrein für die Thora-Rolle. Tabernakel kann auch mit Zelt über-setzt werden. Die Israeliten
führten vor ihrer Sesshaft-werdung die Bundeslade mit den Zehn Geboten, das „Allerheiligste", stets mit sich. Für die Lade wurde heim Lagern ein spezielles Zelt aufgerichtet. Dieser jüdische Schrein stammt aus dem Jahr 1675, wie die Original-gravuren belegen.

Am 07.06.2012 berichtet das Ahlener Tageblatt:

bericht tabernakel 052012

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Internationaler Museumstag 20.05.2012:

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Philosophisch und technisch setzte sich der Goldschmied Werner Fischer in seinem Vortrag am Sonntag im Goldschmiedemuseum, Ahlen, mit der Zeit auseinander. Foto: Raphael Fischer

Sonnenuhr aus China im Taschenformat

Ahlen (eve). Der Bürgermeister hatte es zur Eröffnung des Museumstages am Morgen im Heimatmuseum schon angedeutet:

Ahlen hat auf dem Gebiet wirklich viel zu bieten. Allein fünf Institutionen hatten am Sonntag zum Besuch geladen. Zum Abschluss des erfolgreichen Museumstages gab es dann auch noch einen ebenso aufschlussreichen wie vergnüglichen Ausflug in die Zeit.

Dabei folgten zahlreiche Gäste Werner Fischer und seinen Ausführungen unter dem Titel „Zeit ist Gnade" im Museum im Goldschmiedehaus. Denn hier findet sich nicht nur eine beeindruckende interreligiöse Sammlung von
Kultgeräten aus aller Welt. Der Hausherr verfügt auch über eine Kollektion außergewöhnlicher historischer Zeitmesser, Kuriositäten inbegriffen.

Eingebettet in teils philosophische, teils historische Betrachtungen, verstand es der Goldschmiedemeister mit seiner lebhaften Art, seine zum Teil sehr jungen Gäste zu fesseln. Immer wieder griff er hinter sich in eine der zahlreichen Vitrinen und holte ein weiteres Objekt hervor, das er mit den entsprechenden Informationen den staunenden Zuhörern präsentierte. Denn wer kennt hierzulande schon eine chinesische Taschen-Sonnenuhr oder eine ägyptische Wasseruhr?

Wem war bekannt, dass Fischer in seinen Kabinetten die einzige napoleonische Uhr der gesamten Umgebung besitzt? Und wer hatte vor diesem Vortrag schon mal von einer Entstehung der Räderuhr gehört?

In Anmerkungen und Anekdoten bewegte sich der Uhrenexperte auf unterhaltsamem Terrain, erklärte die Funktion der Turmuhr für die Arbeitenden auf dem Felde. Denn diese konnten zwar das Zifferblatt nicht immer erkennen, wurden jedoch durch die Glockenschläge zu jeder Viertelstunde über das Fortschreiten der Zeit präzise informiert.

Sogar eine Lichtuhr aus Dresden holte Fischer aus dem Schrank. Sie verfügt über die Besonderheit, dass ihr Zifferblatt von drei fest zu installierenden Wachskerzen von hinten zu beleuchten ist. Und dann gab es noch japanische Uhren, Offiziersuhren, Kruzifixuhren, Renaissance-Uhren und Öllampen. Auch diese funktionierten als Zeitmesser, erklärte Fischer dem staunenden Publikum. Angezeigt wurde, wie lange das Öl der Flamme voraussichtlich noch Nahrung bieten werde.

Der Goldschmied verabschiedete seine Gäste mit der Erinnerung an die in jedem Menschen tickende Uhr: das schlagende Herz.

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Zeitreisen bildeten den Schwerpunkt beim 35. Museumstag 2012.

Museumstag 2012

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Die Journalistin Sabine Tegeler berichtet am 16. Mai 2012 in der Ahlener Zeitung:

Sieben Stunden Kunst an fünf Orten

„3. Ahlener Museumstag" vereint Museen und Galerien / Tagesfüllendes Programm spricht alle Generationen an.

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AHLEN. In aller Unterschiedlichkeit zur Einheit werden - das gelingt den Ahlener Museen und Galerien mit einer im Münsterland wohl einzigartigen Kooperation: Zum „3. Ahlener Museumstag" am Sonntag, 20. Mai, bieten sie aufeinander abgestimmt ein Programm für Kunstfreunde und Kunstneugierige, das viel präsentiert, aber den Gast nichts kostet.

Im Gegenteil - er kann nur gewinnen. Die Aktionen sollen auch jene ansprechen, die sonst den Gang in ein Museum eher scheuen.

Andrea Bergmann, künstlerische Leiterin des Kunstvereins, lädt beispielsweise ausdrücklich dazu ein, sich
beim Kunstgespräch mit Thomas Prautsch um 15 Uhr in der Stadt-Galerie einzumischen und mitzudiskutie-ren. Und Musik zu lauschen, denn Andreas Blechmann wird die Werke Prautschs mit Improvisationen auf dem Keyboard „bespielen".

Einen Vorgeschmack auf seinen Vortrag „Zeit ist Gnade" gibt Werner Fischer schon bei der gestrigen Programmvorstellung: „Wie weit ist es bis zur Ewigkeit?", fragt der Leiter des Museums im Goldschmiedehaus - und schaut schmunzelnd in fragende Gesichter.

Über Zeit und Zeitmessung spricht er am Sonntag um 17 Uhr anschaulich und mit einer Portion Humor und zeigt die im Museum präsentierten Elementaruhren. Was für eine Rolle kleine Uhren-Rädchen dabei für sie persönlich spielen, erfahren die Gäste zur Begrüßung. Persönlich begrüßt werden auch die Besucher des Fritz-Winter-Hauses.

Die Nichte des Künstlers und Leiterin des Hauses, Helga Gausling, freut sich, nach sieben Jahren wieder Fritz Winter zu präsentieren: „Und zwar gesehene und bislang ungesehene Werke", kündigt sie an. Helga Gausling hat noch eine Anekdote parat: Kürzlich sei eine Frau mit zwei kleinen Kindern ins Fritz-Winter-Haus gekommen, was eher ungewöhnlich sei.

Sie wolle ihrem Enkel die Bilder seines Namensvetters zeigen, habe die Münsteranerin erklärt: Das Kind - „so ein kleiner Steppke" lacht Helga Gausling - hieß Fritz Winter.

Kinder sind am Sonntag im Kunstmuseum natürlich auch willkommen. Mu-seumspädagogin Dagmar Schmidt lädt kleine und großen Besucher ein, sich mit der aktuellen Ausstellung in Form von selbstgedruckten „Grüßen aus dem Kunstmuseum" zu beschäftigen. Außerdem gibt es Führungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein Quiz.

Im Heimatmuseum wird zu Beginn des Museumstages um 11 Uhr eine Ausstellung mit dem Titel „Ahlener Stadtgeschichten" eröffnet.

Das Programm

11 Uhr: Eröffnung „Ahlener Stadtgeschichten" von Sabrina Zimmermann, Heimatmuseum.

15 Uhr: Kunstgespräch mit Thomas Prautsch, musikalische Umrahmung, Stadt-Galerie.

17 Uhr: Vortrag von Werner Fischer „Zeit ist Gnade", Museum im Goldschmiedehaus.

11 bis 18 Uhr: Das gesamte Oeuvre Fritz Winters, individuelle Führungen, Fritz-Winter-Haus.

11 bis 18 Uhr: Aktionsprogramm mit Führungen für Eltern mit Kindern (11.30 Uhr), Jugendliche (14 Uhr) und Erwachsene (15.30 Uhr), Kunstmuseum.

Weitere Informationen unter www.ahlen.de und bei der Kulturabteilung unter Telefon 5 94 76.
Die Studentin Sabrina Zimmermann kombiniert in einem sogenannten „Daily-Painting"-Projekt Aquarelle mit Texten.

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Mit der VHS Ahlen und Waltrop nach Indien vom 01. - 09.04.2012

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Die Reisegruppe vor dem Taj Mahal, dem Indischen Grabmal.

Im Mittelpunkt standen die pulsierenden Metropolen Delhi, Jaipur und Agra mit dem berühmten Taj Mahal. Von dort reiste die Gruppe über Delhi nach Mandawa und erlebte dort den Zauber der Seidenstrasse. Weiter führte die Reise über Bharatpur nach Jaipur.

Auf dieser Reise gelang es Museumsleiter W. Fischer, alt-indische Exponate zu erwerben.

Weitere Informationen zum Thema Hinduismus finden Sie im Bereich Hinduismus im Menü links.

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Die Redakteurin Lisa Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 27.03.2012:

Der Redakteur Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung am 27.03.2012:

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Der Hindu Priester Sri Arumugam Paskaran mit seinen Töchtern Tiripurasunthari und Malikarchchuma präsentieren Teile des Festtags-Schmucks der Göttin Sri Kamadchi Ampal.
Sri Arumug Paskaran trägt den Stab für geistliche Würdenträger im Hinduismus.
Der Stab (Thandam) ist in echtem Silber angefertigt und trägt als Krönungsfigur den Stier Nandi "der Glückliche" (in Sanskrit). Er führt Shiva und dessen Himmelsgötter an und ist Aufpasser vor jedem Shiva Lingam oder Shiva Tempel.

 

Angelika Knöppker berichtet im Ahlener Tageblatt vom 24. Januar 2012:

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung berichtet am 24. Januar 2012:

Foto: Dierk Hartleb

200 Plakate informierten interessierte Menschen in der Region über die Ausstellung im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus 

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Besuch des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen

 

Auf den Spuren der Welt-Religion, von denen einige Exponate durch Museumsleiter Werner Fischer vorgestellt wurden, erlebte Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, eine gedankliche Reise in die Vielfalt der Glaubensgemeinschaften und deren Rituale.

Die Museumskonzeption mit seinen Exponaten des Christentums, Judentums, des Islam sowie Buddhismus und Hinduismus verdient Beachtung und Respekt.
Die Ausstellung gewährt dem Besucher Einblicke in die verschiedenen Religionen und vermittelt Grundlagen zum besseren Verstehen.

Ein ebenso exquisiter Schatz des Museums sind die ausgestellten Uhren, die die Zeitgeschichte von der Elementaruhr bis zur Räderuhr darstellen.

Der Landrat bedankte sich bei Werner Fischer für die "Exklusiv-Führung" mit den spannenden Erklärungen zu den sehr interessanten Exponaten, die er sehr genossen habe.

Er wünschte dem Museum weiterhin viel Erfolg und zahlreiche interessierte Besucher.
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Hindupriester besucht das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

Am Mittwoch, den 02.11.2011 hat der Hindu-Priester Sri Arumugam Paskaran das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen besucht. Er folgte damit einer Einladung von Museumsleiter Werner Fischer, der gemeinsam mit ihm und VHS-Leiter Rudolf Blauth eine Ausstellung zum Thema "Hinduismus" vorbereiten will, die aus Anlass der Politisch-Kulturellen Wochen 2012 zum Thema "Indien" vom 22.1.-12.2.2012 im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen gezeigt werden soll.

Sri Siva Paskaran, der sich von der ständigen Sammlung des Museums sehr beeindruckt zeigte, ist nicht nur Hindu-Priester, sondern auch Gründer und Initiator des größten hindu-tamilischen Tempels Europas in Hamm-Uentrup. Gemäß dem Kastenwesens wurde er als männlicher Nachkomme einer Priesterfamilie schon bei seiner Geburt zum Priester bestimmt.

Die Hinduistische Tempelgemeinde Hamm-Uentrop hat inzwischen ihre Bereitschaft erklärt, sich an dem Ausstellungsprojekt zu beteiligen und dafür auch Exponate zur Verfügung zu stellen, die eine Auseinandersetzung mit der Geschichte, mit dem Alltag und den Schätzen des Hinduismus aber auch mit der Kaste der Unberührbaren ermöglichen.

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Werner Fischer erhält Wirtschaftspreis 2011

Träger des diesjährigen Wirtschaftspreises der Stadt Ahlen ist Werner Fischer.
In einer Feierstunde in der Stadthalle am gestrigen Abend erhielt der
Goldschmiedemeister den Preis in Form einer bronzenen Mammut-Skulptur.
Werner Fischer ist damit der sechste Preisträger dieser Auszeichnung.


Werner Fischer (3. v.r.) im Kreise von Handwerkskammer-Präsident Hans Rath,
WFG-Geschäftsführer Peter Vaerst, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller,
stellv. Landrat Franz-Josef Buschkamp, Peter Schmidt (Vorsitzender "Pro Ahlen" und
Hans J. Wiegleb (Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Gold- u. Silberschmiede)

In seiner Laudatio beschrieb Bürgermeister Benedikt Ruhmöller den 81-jährigen als "sehr umtriebigen
Menschen, der im laufe seines arbeitsreichen Lebens stets für Veränderungen aufgeschlossen gewesen sei.
Ausdrücklich wurden nicht nur Werner Fischers Verdienste für den Wirtschaftsstandort Ahlen gewürdigt,
sondern auch sein vorbildliches gesellschaftliches Engagement.

Begrüßungsrede von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller

Rede von Pro-Ahlen-Vorsitzender Peter Schmidt

Grußwort vom stv. Landrat Franz-Josef Buschkamp

Festrede des Handwerkskammerpräsidenten Hans Rath, Münster

Laudatio von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller auf Werner Fischer

Ansprache von Goldschmiedemeister Werner Fischer

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Die Glocke berichtet am 6. März 2012:

programm woche der br

Das Programm der 20. Woche der Brüderlichkeit in Ahlen stellten die Organisatoren vor: VHS-Leiter Rudolf Blauth, Dietmar Hecht, Dieter van Stephaudt als Vertreter der katholischen Seelsorgekonferenz, Heinz Aden als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinden und Werner Fischer, Leiter des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus.

 

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Bläsersechstett

Klaus Andresen mit seinem Waldhornesemble. Die Namen der Hornisten v.l.n.r.: Steffen Venjakob, Marie-Kristin Henke,
Hubertus Bühlmeyer, Carl Vogt, Markus Boch, Klaus Andresen. Die Stadtmusik-Idee und das Foto stammen von Jürgen Henke.

Stefan Senftleben berichtet in der Ahlener Zeitung (Auszug) am 20.06.2011:

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Die Ahlener Zeitung berichtet am Samstag den 28.05.2011:
                                                             
Weitere Informationen unter "Volksfrömmigkeit Wallfahrt"

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Die Redakteurin Frau Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 11.05.2011:

Der Redakteur Dirk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung am 10.05.2011:

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Herr Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung vom 21.04.2011:


Der Stadtanzeiger
berichtet
am 17.04.2011:

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In Vorbereitung

Vor 100 Jahren - am 13. Mai 1911 wurde Anita Blum in Düsseldorf geboren. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie eine Ahlener Bürgerin. Ihr anerkanntes, internationales, künstlerisches Schaffen als Medailleurin soll mit einer Ausstellung im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, Oststr. 69, vom 15. Mai bis zum 5. Juni 2011 durch eine Medaillen-Ausstellung gewürdigt werden.

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Die Ahlener Zeitung berichtet am 12. Januar 2011:
Lisa Voss-Loermann berichtet in der Glocke vom 8. Januar 2011:

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Angelika Knöppker berichtet am 3. Dezember 2010 im Ahlener Tageblatt "Die Glocke" (Auszug):

Birett von Bischof em. Mixa in der Sammlung


Ahlen (ak). Werner Fischer ist für sein interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus immer auf der Suche nach Dingen, die Geschichten erzählen können. So war es ein sehnlicher Wunsch, die Sammlung von Pontifikalien zu vervollständigen. Dazu zählen die Chorkleidung des Bischofs mit Stab, Ring, Pektorale, Mitra und weiteren Gegenständen, die bei Amtshandlungen getragen werden.
Bereits jetzt zu sehen sind Scheitelkäppchen, sogenannte Pileoli, von Weihbischof Dr. Paul Nordhues und Johannes Joachim Kardinal Degenhardt, beide aus Paderborn, und die Mitra des Nuntius Dr. Erwin Josef Ender aus Rom. Diese Sammlung wird jetzt vervollständigt von einem Birett des Bischofs em. von Augs­burg, Dr. Walter Mixa.

  

Ralf Steinhorst berichtet am 3. Dezember 2010 im der Ahlener Zeitung (Auszug):

Bischof em. Mixa stiftete Museum sein Birett
Werner Fischer stolz auf bedeutendes Exponat

-rst- Ahlen.
Birette sind Kopfbedeckungen von katholischen Priestern, die in Verbindung mit Talaren getragen werden. Ledig­lich der Papst trägt kein Birett. Die Farben der Birette zeigen an, in welcher hierarchischen Stellung sich der geistliche Würdenträger befindet. So tragen Dechanten ein schwarzes Birett mit lila Quaste, Kardinäle ein purpurrotes. Das wohl medial bekannteste Birett ist das der
Filmfigur Don Camillo, dessen schwarzes Birett ihn als katholischer Priester auszeichnet. Allerdings werden Birette von Pfarrgeistlichen in Deutschland nur noch selten getragen; sie sind seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht mehr dazu verpflichtet.
Seinen Platz wird das Birett nun in der Glasvitrine neben der Mitra des ehemaligen Vatikanischen
Botschafters in Deutschland, Nuntius Erzbischof Dr. Erwin Josef Ender, sowie den Scheitelkäppchen des Weihbischofs Dr. Paul Nordhues und des Kardinals Joachim Degenhardt.

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Begrüssung durch den Leiter des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen, Werner Fischer:

Sehr verehrte Damen,
sehr geehrte Herren!

KONZERT UND KATASTROPHE

Zu Beginn dieses Konzertes möchte ich Sie freundlich bitten, sich von den Plätzen zu erheben zu einer Schweigezeit für unsere Mitmenschen in Japan, die den Naturkatastrophen mit ihren Weiterungen hoffnungslos ausgeliefert sind. Gott sei mit ihnen.

Seien Sie gegrüßt, seien Sie willkommen im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, eines der wenigen interreligiösen Museen in Europa, wenn man dem Internet Glauben schenken kann.
Inmitten von Spuren, Elemente religiöser Kulturen, die sich hier im Licht der Vitrinen darstellen, erhalten durch das gesprochene Wort Funktion und Wert in der Welt des Glaubens.
Das gesprochene Wort wird archiviert, wenn das Gesagte wichtig ist. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: “Mit jedem Tod eines alten erfahrenen Menschen geht eine ganze Bibliothek unwiederbringlich verloren“.

Oder auch nicht, nämlich dann nicht, wenn es wieder er-lesen und verkündet wird. Die Verkündigung geschieht mündlich, artikuliert durch die Sprache, vielleicht auch unterstützt durch die Modulation des Tons, die Höhe und Tiefe des Tonfalls, und durch Rhythmen. Sprache wird zum Klang.

So auch beim Psalter der Juden, der in die Gesang- und Gebetbücher der christlichen Kirchen aufgenommen wurde und sich von der Struktur an den Gottesdienst der Synagoge anlehnt. Viele Gregorianische Gesänge sind vertonte Psalmtexte.

Eine bedeutende spanische senora, die heute unter uns weilt, vertonte 1984 fünf Texte katalanischer Juden mit alten sephardischen Melodien dieser Zeit, Hochzeitsgesänge aus dem 14./15. Jahrhundert. Es ist die Musik der sephardischen Juden.

Welch ein Glück, dass es mir zugefallen ist, diese anerkannte Künstlerin, Frau Rosa Zaragosa, mit ihrer Begleiterin der Gittaristin Roso Salá ganz herzlich zu begrüßen bei Ihrer Premiere der NWR-Tournee, die hier und heute in Ahlen beginnt.

Zum Schluß möchte ich Ihnen noch sagen, und das wird Sie beide besonders erfreuen, dass sich hinter Ihnen hier im Museum ein sephardischer Toraschrein von 1675 befindet.

Ihnen, verehrte Zuhörer, danke ich, dass Sie durch Ihr Kommen die Arbeit des Forums Brüderlichkeit anerkennen und als erlesenes Publikum dem Konzert einen exquisiten Rahmen verleihen und somit den Atem der Kultur spüren.

Frau Senftleben berichtet in der Glocke vom 22.03.2011:

Reinhard Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung vom 22. 03.2011:

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Reinhardt Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung am 17.06.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung 5

Reinhardt Baldauf berichtet in der Ahlener Zeitung vom 02.02.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung

 Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 07.02.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung 2

Angelika Knöpker berichtet in der Glocke vom 18.06.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung 4

Frau Wittmann berichtet in der Glocke vom 08.01.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung 3

Die Glocke berichtet am 20.02.2010:

Zeitungsbericht islam ausstellung 6

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Mit dem Ausklang der Veranstaltungsreihe „Woche der Brüderlichkeit 2010"
schloss zugleich die vielbeachtete Ausstellung
„Islam und türkisches Leben“
im Museum ihre Pforten.

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung am 23. März 2010:


Heinz Aden erwies sich als exzellenter Interpret des
Jüdischen Witzes. Auch Tania Pentscheva, die den
musikalischen Part übernahm, lachte gerne mit.


Hausherr Werner Fischer (2. v. l.) begrüßte die Besucher am
Sonntagnachmittag zum Abschluss der "Woche der Brüderlichkeit"
im Museum im Goldschmiedehaus.               
 Fotos: Dierk Hartleb
 

Hintersinniges und wohlklingende Klänge
Konzertlesung zu Abschluss der Woche der Brüderlichkeit

Von Dierk Hartleb

Ahlen. Gibt es einen typischen Humor? Diese Frage kann spätestens seit Sonntag mit einem klaren „Ja" beantwortet werden, als Heinz Aden im Museum im Goldschmiedehaus einige Kostproben aus dem Buch „Jetzt mal Tacheles" vortrug, in denen Dina und Leonie Spiegel die Lieblingswitze ihres Vaters Paul Spiegel zusammengetragen haben.
Zum Abschluss der Wochen der Brüderlichkeit - „mit einer,Woche geben wir uns nicht mehr zufrieden", wie VHS-Leiter Rudolf Blauth augenzwinkernd anmerkte, konnte Hausherr Werner Fischer zu einer doppelten Finissage begrüßen: Mit dem Ausklang der Veranstaltungsreihe „Woche der Brüderlichkeit" schloss zugleich die vielbeachtete Ausstellung Islam im Museum ihre Pforten.

„Danke, Herr Fischer."
Werner Fischer

Die Anerkennung, welche die Ausstellung zur „Politisch-kulturellen Woche Türkei" der Volkshochschule gefunden hat, fasste Fischer in dem Satz eines zehnjährige!! türkischen Jungen zusammen der ihm nach einer Führung durch die Ausstellung sagte „Danke, Herr Fischer." Das sei für ihn das größte Lob gewesen.
Besinnliches, Nachdenkliches und Fröhliches hatte Hildegard Offele-Aden für ihr« von Musik begleiteten und manchmal auch unterlegten Texte ausgesucht, die sie <Irin Publikum vortrug. Unter den
Überschriften „Leben, lieben, lachen" beschäftigte sich die Ahlenar Autorin mit Prosa und Lyrik bekannter jüdischer Schriftsteller wie Heinrich Heine, Rose Ausländer, Mascha Kaleko oder Else Lasker-Schüler.
Es waren literarische Zeugnisse, die eine große innere Zerrissenheit, eine tiefe Melancholie und eine zutiefst verletzte Seele widerspiegelten, wie es zum Beispiel die Zeilen von der im galizischen Chrzanow, vor dem Ersten Weltkrieg zu Österreich-Ungarn gehörend, geborenen Mascha Kaleko ausdrücken „Wenn Du nicht da bist, ist mein Herz verreist".
Die jüdischen Märchen die Offele-Aden einstreute, klangen versöhnlicher, als manches andere, wobei das „Ja" zum Leben der Rose Ausländer gehörte, die in einem Kellerversteck der Deportation und Vernichtung durch die Nationalsozialisten entging. Auch Heines Kindheitserinnerungen zeichnen ein anderes Bild Deutschlands als der spätere Heine, der in Paris Abstand von seinem Vaterland genoss.
Mal korrespondierend, mal kontrapunktisch setzte Tania Pentcheva die Akkorde auf der Gitarre. Die in Münster lebende Gitarristin, die nach ihrer Übersiedlung von Plodiv in Bulgarien nach Deutschland bei Professor Reinbert Evers an der Musikhochschule Münster studiert hat, setzte die Texte in Klangbilder um.
Als Humoristen und begabten Witzeerzähler erlebten die Zuhörer Heinz Aden. Der evangelische Pfarrer im Ruhestand erwies sich als exzellenter Interpret jüdischen Humors und stützte sich dabei auf das erwähnte Buch „Jetzt mal Tácheles". Sein Resümee aus den Studium des jüdischen Witzes: hintergründig, tiefenpsychologisch, makaberderb, selbstironisch. Viele beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Juden und katholischen Christen. Dabei sind die Juden den Christen immer ein kleines Stück voraus: Katholiken können bestenfalls Papst werden, Juden aber auch Gott.
Mit einem Lächeln auf den Lippen verließen die Besucher das Museum - in Vorfreude auf die nächste Begegnung mit jüdischem Humor.

Lisa Voss-Loermann berichtet in der "Glocke" vom 23.3.2010:

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Der Charme jiddischer Musik

In der „Ahlener Zeitung" vom 2. März 2009 berichtet Dierk Hartleb auf Seite 1.

Ahlen. Es war ein furioses Event, die Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit.
Im Museum im Goldschmiedehaus entführten das Duo „Walju" und „Möttes Band"
das Publikum in die Welt der jiddischen Lieder, die mit ihrem besonderen Charme
bestachen.
  



Die jiddische Kultur lebt - auch in Musik
„Woche der Brüderlichkeit eröffnet"


von Dierk Hartleb

Ahlen. Einen fulminaten Auftakt der Woche der Brüderlichkeit erlebten die Besucher, die am Samstagabend an der Eröffnung im Museum im Goldschmiedehaus teilnahmen. Sie hatten das Vergnügen, „die Geburt eines gemischten Sextetts zu erleben", wie es Hausherr Werner Fischer in seiner Begrüßung formulierte: ein weibliches Duo, bestehend aus Roswitha Dasch und Katharina Müther, sowie aus vier „starke Männer", besser bekannt als „Möttes Band".

Doch bevor „Möttes Band" und das Duo „Walju" gefragt waren, oblag es Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, die „Woche der Brüderlichkeit" zu eröffnen.

Die Eröffnung stand allerdings ganz im Zeigen der jiddischen Musik des Aufeinandertreffens zweier Musikgruppen, die sich erst nachmittags getroffen hatten, um gemeinsam einige Stücke einzustudieren.

Das Ergebnis dieser Begegnung waren eineinhalb Stunden pure Lebensfreude. Ganz nebenbei lernten die knapp 80 Zuschauer vieles über jiddische Sprache und Kultur. Zum Beispiel, dass das Jiddische aus dem Mittelhochdeutschen entlehnt ist und seinen Ursprung im Raum Speyer-Köln hatte, wie Axel Ronig, Lead-Sänger in „Möttes Band" , das Publikum wissen ließ.

Vor jedem Lied gab es fortan immer ein paar Hinweise auf den Inhalt. Wobei sich das Gehörte auch ohne Vorkenntnisse schnell erschloss, was passiert, wenn der junge Mann, der Bocher, das Mädchen trifft, das Margeriten pflückt, und er die schönste Blüte für sich besitzen will.

Auch das von Marc Chagall in seinen Bildern so treffend beschriebene „Schtetl" (Städtlein) besangen Reiner Jenkel, Thomas „Mötte" Gerullis und Jürgen Vogel. Wunderbar, wie „Mötte" in einem Lied die Geige lachen und weinen ließ.

Mit Walzerklängen kamen dann Dasch und Müther auf die Bühne, die im Zusammenspiel die Pause einläuteten. Mit den beiden Künstlerinnen tauchte das Publikum tief in die jiddische Kultur Osteuropas ein und genoss das Getratsche am Rande einer Hochzeit ebenso wie den jiddischen Blues oder das leicht schwermütige Lied vom Herbst.

Zum Abschluss wollten die Zuschauer noch einmal das neue Ensemble hören, das sich nahezu perfekt aufeinander eingespielt hatte und sich mit gegenseitigem Respekt auf der Bühne begegnete.

 

 
 



 

Das Ahlener Tageblatt, die Glocke, berichtete am 2. März 2009

Jiddische Musik stimmt Zuhörer auf Dialog ein

(anna) Das Publikum sang den letzten Refrain noch selig weiter, während sich die Musiker von der Bühne machten. Sonst hätte der jiddische Abend am Samstag im Goldschmiedemuseum Fischer wohl noch länger gedauert. Denn das Duo Roswitha Dasch und Katharina Müther sorgte zusammen mit Möttes Band für einen musikalischen Genuss, der auch nach eineinhalb Stunden noch anhielt.

Zu Beginn hatte Hausherr Werner Fischer die Gäste begrüßt. Er dankte Rudolf Blauth, Leiter der Volkshochschule, und seinen Helfern für die Organisation des jiddischen Abends. Auch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zeigte sich erfreut über die musikalische Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit, die am Sonntag auch bundesweit begann. Das Museum im Goldschmiedehaus sei wie kein anderer Raum für diese Veranstaltung geeignet, da es sich „in ganz besonderer Weise dem christlich-jüdischen und dem interreligiösen Dialog" widme, sagte der Bürgermeister.

Möttes Band läutete das Konzert mit einem jiddischen Liebeslied ein. Sänger und Gitarrist Axel Ronig war von Rudolf Blauth gebeten worden, eine Volkshochschulstunde in jiddisch abzuhalten. Und so vermittelte er zwischen den Liedern allerlei Wissenswertes über die Sprache: dass die Juden neben ihrer Alltagssprache Jiddisch zumeist auch Hebräisch und die jeweilige Landessprache sprechen und dass einige Wörter wie mies, meschugge oder pleite aus dem Jiddischen in den deutschen Sprachschatz übernommen worden sind. Thomas „Mötte" Gerullis wußte das Publikum zu unterhalten, indem er seine Geige, lachende, weinende und sogar schnarchende Laute entlockte.

Zu den „vier starken Männern aus Ahlen", wie es Werner Fischer anfangs ausdrückte, gesellten sich die Virtuosinnen Roswitha Dasch und Katharina Müther mit Geige, Gesang und Akkordeon. Das so entstandene Sextett, das sich erst am Nachmittag kennen gelernt hatte, brauchte nur ein paar Takte, um das Publikum von seinem Können zu überzeugen.

Nach der Pause gehörte die Bühne den beiden Musikerinnen allein. Sie begeisterten als Duo „Wajlu" mit kreativem Rollenspiel in Anlehnung an das jiddische Theater. Ob temperamentvoll oder wild wie beim russischen Walzer oder zart und sinnlich wie beim Herbstlied - das Duo überzeugt mit Ausstrahlung.

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Peter Harke berichtet in der Ahlener Zeitung am 3. März 2009:


Werben mit der „Kunstkarte" jetzt gemeinsam für ihre Einrichtungen: Burkhard Leismann
(Kunstmuseum), Werner Fischer (Museum im Goldschmiedehaus), Helga Gausling (Fritz-
Winter-Haus) und Alfred Thiemann (Kunstverein).                                          Foto: Peter
Harke

Wenn Bürgermeister Benedikt Ruhmöller von Ahlen gerne als der „Kulturhauptstadt" des Kreises oder gar des ganzen Münsterlandes spricht, dann mag das zwar, gelinde ausgedrückt, ein wenig übertrieben sein, aber zumindest in einer Hinsicht ist es doch absolut zutreffend: Auf dem Gebiet der Bildenden Kunst hat Ahlen unbestreitbar einiges zu bieten, verfügt mit dem Kunst-Museum, dem Fritz-Winter-Haus und der überwiegend vom Kunstverein „bespielten" Stadt-Galerie über drei bundesweit renommierte Adressen. Und dazu gesellt sich noch mit dem Museum im Goldschmiedehaus und seiner exquisiten Sammlung von sakralen Kultgegenständen sowie Zeitmessern aus aller Welt eine Einrichtung, wie es sie in dieser Form landauf landab kein zweites Mal gibt. Aber hat sich das auch schon überall herumgesprochen? Selbst viele Ahlener haben vermutlich noch nie eines der Häuser von innen gesehen und wissen gar nicht, was ihnen entgeht.
Für sie und allen anderen Ahnungslosen im Rest der Republik hat sich die Stadt jetzt etwas einfallen lassen und in Kooperation mit den vier Museen und Galerien eine „Kunstkarte" herausgebracht, die dazu einlädt und Navigationshilfe dabei leistet, die Ahlener Ausstellungslandschaft zu erkunden. Das Faltblatt im handlichen Westentaschenformat rückt auf


„Glänzend."
                       - Werner Fischer


der Vorderseite die „Kulturtempel" buchstäblich ins rechte Bild auf einem Stadtplan im Goldrahmen sind sie eingezeichnet, wenn auch recht grob verortet. Doch einmal gewendet, entpuppt sich die Karte als ausgewachsener Führer mit allen nötigen Informationen über das jeweilige Ausstellungsprogramm, die Öffnungszeiten und anderes Wissenswerte, Verweise auf Internetauftritte Inbegriffen.
Ohne eigene Homepage geht natürlich heute nichts mehr, dennoch begrüßten gestern bei der Präsentation der „Kunstkarte" die Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, Helga Gausling, und ihre Kollegen dieses eher klassische Werbemittel als gelungenes Resultat einer vor einem Jahr in der Kulturprogrammkonferenz geborenen Idee. „Glänzend" findet Goldschmiedemeister Werner Fischer die grafische Gestaltung durch Claudia Moseler von der Werbeagentur „C.M.H.", und für Angelika Kossmann, Geschäftsführerin des Kunstvereins, passt die Karte hervorragend in das Konzept, das der Verein auch mit seinen Katalogen verfolge: „Klein, aber fein." Das Kunstmuseum, berichtete dessen Direktor Burkhard Leismann, hat mit den Einladungen und Plakaten für seine nächste Ausstellung schon 500 Exemplare verschickt. Bleiben noch 29 500 zu verteilen.
Die hohe Auflage war nur möglich dank des Sponsorings durch Sparkasse, Volksbank, Stadtwerke und „Pro Ahlen", die 80 Prozent der Kosten übernommen haben.

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Werner Fischer ist stolz
auf seine jüngste Neuerwerbung, ein 250
Jahre altes "Ewiges Licht"
aus Silber.
Bild: Blum

Frau Marion Blum berichtet im Ahlener Tageblatt und auf der Kreisseite:

250 Jahre alte Lichtampel ist neu im interreligiösen Museum


In katholischen und einigen evangelischen Gotteshäusern brennt ununterbrochen ein Licht vor dem Altar, das die Anwesenheit Christi symbolisiert. Es erlöscht nur an Gründonnerstag, Karfreitag, und Karsamstag, bis es in der Osterliturgie neu entzündet wird.
Oft sind diese Gefäße aufwendig gestaltet. Das trifft in besonderem Maße auf die Lichtampel zu, die Werner Fischer erworben hat. Sie wurde um 1750 angefertigt, ist 120 Zentimeter hoch und aus echtem Silber. Eine ziselierte Kranzfassung hält das rote Glas. Die Fassung ruht auf einem Gefäß mit einem Durchmesser von circa 30 Zentimetern. Darauf befinden sich drei Engelsköpfe, an deren Hinterköpfen sich jeweils eine Öse befindet. Darin sind wiederum die Ketten eingehängt, mit denen die Lichtampel an der decke befestigt wird. „Bemerkenswert ist vor allem der untere barocke, ziselierte Fries mit Blüten und Dekorelementen wie Rocaillen", erläuterte Werner Fischer.

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Kultgerät „wandert" von Ahlen nach Paderborn

Goldschmiedemuseum verleiht Tora-Schild für Ausstellung

-pes- Ahlen. Die zeitweilige Trennung vom Tora-Schild von Paderborn fiel dem Leiter des Museums sichtlich schwer, aber für die Ausstellung „Ausgegrenzt und ausgelöscht" im Paderborner Stadtmuseum trennte sich der Inhaber des Goldschmiedemuseums von seinem Schmuckstück. Zur Ausstellung in der Bischofsstadt holte Markus Runte, Leiter des Museums, den Schild in Ahlen ab.
Aber was ist eigentlich ein Tora-Schild? Das erklärte Werner Fischer: „Für die Christen ist das wichtigste Buch die Bibel, für die Juden die Tora. In hebräischer Schrift sind von Hand die fünf Bücher Mose abgeschrieben. Die Torarolle, aus dem Leder von koscheren Tieren, befindet sich in der Synagoge in dem dafür vorgesehenen Tora-Schrank.
Beim Gottesdienst wird sie zur „Bima", dem Lesepult in der Mitte der Synagoge getragen und es werden Passagen daraus vorgelesen.
Die Tora-Rolle wird aus Respekt und Achtung beim Lesen nicht berührt. Zur Orientierung beim Lesen dient ein „Jad" - auch Torazeiger genannt.
Die Tora wird ummantelt mit einer kostbaren Stoffhülle, die bestickt ist und Auskunft gibt, wann und von wem sie in Dankbarkeit gestiftet wurde.
Vor diesem Mantel hängt ein Schild, oftmals aus wertvollem Silber geschaffen, das u.a. auf vier jüdische Festtage verweist und noch andere Bedeutungen hat.

Bei den Synagogenschändungen wurden viele jüdische Kultgegenstände vernichtet. Andere wiederum gerieten heimlich ins Ausland. So auch das Toraschild von Paderborn, das von Tschechien aus nach Heilbronn zurückgelangte. Dort machte Werner Fischer es ausfindig und erwarb es 1999 für das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

„Es geht um die Geschichte der Paderborner Juden in den Jahren 1933 bis 1945", sagt der Museumsleiter. Der Schild wurde von der jüdischen Familie Grünebaum gestiftet. Ida Grünebaum geb. Weyl war Paderbornerin und ist auf dem jüdischen Friedhof der ostwestfälischen Stadt beerdigt. „Zusammen mit der Historikerin Dr. Margit Naarmann konnten wir die Stationen des Schildes nachvollziehen", erklärt Werner Fischer bei der offiziellen Übergabe. Gefertigt wurde der silberne Schild von Goldschmiedemeister Josef Leggen in Paderborn im Auftrage des Berliner Bankdirektors Grünebaum, Ida Weyl's Ehemann.
„Es gibt heute bedauerlicherweise sehr wenige Kultgegenstände aus deutschen Synagogen" macht Goldschmiedemeister Fischer deutlich. Gerade für ihn mit seiner umfangreichen Sammlung jüdischer Kultgeräte, die auch nach Anmeldung zu besichtigen ist, hat dieser Toraschild eine besondere Bedeutung. „Neben einem Sederteller (1779) aus Nottuln und dem Toraschild aus Paderborn sind es jüdische Kultgeräte aus unserer Region mit hoher Symbolkraft" führt Fischer aus.
Die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum - sie läuft vom 13. November bis zum 11. Februar 2009 erzählt vor allem durch Briefe, Dokumente, Berichte und Fotos den Lebens- und Leidensweg jüdischer Familien unter dem Nazi-Terror. „Mit der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 steigert sich die zunehmende Ausgrenzung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung" macht Markus Runte deutlich. Er erzählt vom lapidar technischen Sprachgebrauch in den Diensttagebüchern. Da wird von einer Bürgerin gesprochen, die als Jüdin deportiert wurde, aber die Deportation verzögerte sich. „Da sich die Frau, so steht es im Bericht, mehrfach übergeben mußte", zitiert der Ausstellungsmacher.
Da die etwa 40 - 50 Dokumente und etwa eben so viele Fotos umfassende Ausstellung sonst kaum Einheimisches vom jüdischen Glaubensleben hat, ist der Toraschild für die Paderborner so wichtig. „Vielleicht können wir Sie ja zu einer Dauerleihgabe überreden", hofft Runte. Doch Werner Fischer winkt ab.
Infos zur Ausstellung gibt es unter Tel. 0521/882 35 01. Paderborn.de/Stadtmuseum

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Werner Fischer ist leidenschaftlicher Sammler. Das Kreuz ist seine neueste Errungenschaft.
Foto: Peter Schniederjürgen

Peter Schniederjürgen berichtet in der Ahlener Zeitung:

-pes- Ahlen. Das Kreuz ist das Wahrzeichen der Christen und damit auch ein Thema für das Museum im Goldschmiedehaus. „Das Vortragekreuz ist die jüngste Erwerbung, gewissermaßen ein Geburtstagsgeschenk",
sagt Werner Fischer, Goldschmiedemeister und Museumsleiter. Denn das von ihm ins Leben gerufene Museum wird am 8.November 24 Jahre alt.
Nun ist das zwar nicht das berühmte runde Jubiläum, aber eine ansehnliche Zeitspanne. Und für den Sammler religiöser und kultischer Gegenstände steht beim Geburtstag eindeutig das Kreuz im Vordergrund.

„Diese Kreuze wurden und werden vor den Prozessionen hergetragen", weiß der Goldschmiedemeister. Das erinnert an die Feldzeichen der römischen Legionen, von denen,
so Werner Fischer, stamme es, Erkennungszeichen voran zu tragen.
„Besonders interessant ist die Rückseite, denn die zeigt die Mutter Gottes barfuß als Büßerin", erklärt Sammler Fischer. Damit hat er einmal mehr seinem Museum ein sehr seltenes Stück hinzugefügt. Die meisten dieser Kreuze sind schlicht noch im Dienst und führen auch heute noch Prozessionen an.
Nur, wenn Sammler sich von ihren Schätzen trennen oder eine Kirchengemeinde aufgelöst wird, kann so ein antikes Kreuz auf den Markt kommen. Aus Holz, mit dünnem Silberblech ummantelt stammt es nach Ansicht des Fachmanns aus dem barocken 18. Jahrhundert. So zeigt das Kreuz vorne einen vollplastischen Korpus, der aus Silber gegossen ist. Um die Hüften hängt ein nach barocker Art gelegtes Tuch.

Gern gibt er sein Wissen an interessierte Gruppen weiter. Die erwartet dann ein zwar exakter, aber nicht akademischer Vortrag. Natürlich hat der Sammler Fischer zu fast allen Stücken seiner multireligiösen Ausstellung Geschichten und Anekdoten parat. „Multireligiös, weil hier Stücke aus vielen Weltreligionen zu sehen sind" erklärt Werner Fischer.

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Stolz präsentiert Werner Fischer die Mitra, die ihm Erzbischof Erwin
Josef Ender, der mittlerweile im Vatikan lebt, zur Verfügung gestellt
hat.                                   Bild: Blum


Von unserem Redaktionsmitglied MARION BLUM

Ahlen (at). Die Mitra, die Werner Fischer mit vorsichtigen Bewegungen auspackt und auf den mit einem weißen Tuch bedeckten Tisch legt, ist etwas Besonderes. Erzbischof Erwin Ender trug sie zum ersten Mal, als Papst Johannes Paul II. ihn im April 1990 in Rom zum Bischof geweiht hat. Die Kopfbedeckung hat ihn in den folgenden 17 Jahren begleitet, unter anderem auf Auslandsreisen in den Sudan und in mehrere baltische Staaten. Nun ist sie im Museum des Goldschmiedehauses zu sehen. Dr. Erwin Josef Ender ist bis Herbst 2007 Päpstlicher Nuntius in Deutschland gewesen, also der höchste Vertreter des Vatikans. Dass der Erzbischof über eine Verbindung zu Ahlen verfügt, konnte Werner Fischer nicht ahnen, als er ihn um eine nicht mehr benutzte Mitra bat, um diese in einer Vitrine des Museums in Ahlen den Besuchern präsentieren zu können. „Mir war es wichtig, einen populären Bischof zu finden", so Werner Fischer. Um so überraschter war er über das Paket mit der großzügigen Gabe, aber auch über den Inhalt des Begleitschreibens. Der Erzbischof schrieb darin: „Die Stadt Ahlen ist mir von 1946 nicht nur ein Begriff, sondern ein konkretes Erlebnis. Denn nach unserer Vertreibung aus der Grafschaft Glatz in Oberschlesien im März jenes Jahres kamen wir zunächst in ein Aufnahmelager in Ahlen, von wo aus unserer Familie schließlich nach Seppenrade weiter vermittelt wurde."

Wie die Nachforschungen des Ahlener Goldschmiedemeisters ergeben haben, war der damals siebenjährige Erwin Ender, der mit einem Flüchtlingstreck von Schlesien nach Ahlen gelangt war, in der Brunnenfeldschule (heute Barbaraschule) untergebracht. Für Werner Fischer bietet die geschenkte Mitra, die er bei Führungen durch sein Museum präsentieren will, deshalb eine gute Gelegenheit, auf das Schicksal der Massenvertreibung aufmerksam zu machen. Die rot-goldene Kopfbedeckung hat Ender auch getragen, als er in den Flüchtlingscamps in der Wüste von Khartoum (Sudan) Gottesdienste gestaltet hat, aber auch bei seinen Missionen in den baltischen Länder und in der Tschechischen Republik.

Heute wohnen die Geschwister von Dr. Erwin Ender in Lüdinghausen. „Am Telefon erzählte er mir, dass ihn sein Weg nach Berlin zur Nuntiatur mit seinem Auto über Ahlen geführt hat, um auf die Autobahn 2 zu gelangen", berichtete Fischer. „Vielleicht habe ich später einmal Gelegenheit, die Mitra in Ahlen wiederzusehen, da ich immer wieder mal bei meinen Geschwistern in Lüdinghausen zu Gast bin", endet das Schreiben des Kirchenmannes, der jetzt in Rom lebt.

Stichwort

Nach der Vertreibung aus Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Familie Ender eine Heimat im münsterländi-schen Lüdinghausen. Ender studierte nach dem Abitur Philosophie und Katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Päpstlichen Universität Gregori-ana in Rom als Priesteramtskandidat des Bistums Münster und empfing 1965 das Sakrament der Priesterweihe in Rom. Nach weiterführenden Studien in Rom wurde er 1970 an der Gregoriana zum Doktor der Theologie promoviert und trat anschließend in die Dienste des Vatikans.

Von 1970 bis 1974 nahm er Verwaltungsauf gaben wahr, 1974 wechselte er in die diplomatische Sektion, wo er bis 1990 die deutschsprachige Abteilung des Staatssekretariates leitete. Am 15. März 1990 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularerz-bischof von Germania in Numidia und spendete ihm am 5. April desselben Jahres die Bischofsweihe.

Kurz darauf entsandte er ihn als Apostolischen Delegaten in die Region Rotes Meer und ernannte ihn noch im gleichen Jahr zum Apostolischen Pro-Nuntius im Sudan. 1993 wurde Ender Apostolischer Delegat in Somalia, 1997 Apostolischer Nuntius für die baltischen Staaten Litauen, Let^and und Estland, 2001 Apostolischer Nuntius in der Tschechischen Republik. Von 2003 bis 2007 war er Apostolischer Nuntius in der Bundesrepublik Deutschland.

Am 15. Oktober 2007 nahm Papst Benedikt XVI. Enders Rücktrittsgesuch vom Amt des Apostolischen Nuntius in Deutschland an..

Juni 2008

Postkarten erreichen uns aus aller Welt:
 

Mai 2008

1984 wurde das Museum im Goldschmiedehaus eröffnet mit den ständigen Präsentationen von Exponaten der christlichen sakralen Kunst wie Kelche, Monstranzen, Reliquiare, Weihrauchfässer, Evangeliare, Kreuze und Werke der Volksfrömmigkeit aus dem 15. bis 20. Jahrhundert und Exponate der historischen Zeitmessung wie Sonnen-, Sand- und Feueruhren, Spindel-, Renaissance-,Taschen-, Nacht- und Tischuhren einschließlich der dazugehörenden Gehäuse und Träger bis zu Uhrensystemen des 20. Jahrhunderts 1998 wurde das Ausstellungsangebot erweitert.

Zur ständigen öffentlichen Anschauung im Museum werden Kultgeräte aus dem jüdischen Leben gezeigt und besprochen..

Nach der überaus erfolgreichen Ausstellung 2007 „Schätze des Buddhismus" wurde im Frühjahr 2008 im Museum ein weiterer Schwerpunkt heimisch.

Aus eigenen Beständen, Geschenken, Leihgaben aber auch durch Zukäufe können die Museumsbesucher sich jetzt auch über Exponate aus dem Buddhismus informieren.

Wir sind stolz darauf, dass das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zu den wenigen Museen in Deutschland gehört, die sich interreligiös orientieren.

Werner Fischer Leiter des Museums

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2002 am 22. April besuchten Mitglieder der KAB St. Michael Ahlen das Museum im Goldschmiedehaus und widmeten Werner Fischer das Buch KAB ST. MICHAEL AHLEN

Ein Stück katholisch -Sozialer Bewegung vor Ort 1883-1983 von Pfarrdechant Röschenbleck, Pfarrdechant an St. Bartholomäus in Ahlen.