Hinduismus

Der Begriff Hinduismus wird abgeleitet
vom nordindischen Fluss Indus, der von weiteren fünf großen Flüssen gespeist wird.

Die weit vor der christlichen Zeitangabe aus Asien kommenden Arier wurden im heutigen indischen Subkontinent heimisch. Ihre Glaubensauffassungen vermischten sich mit alteingesessenen Vorstellungen und Riten der Urbevölkerung. Durch die Geburt wird man ein Hindu. Im Hinduismus findet man kein einheitliches Religionsempfinden.

Der Hinduismus ist nach dem Christentum und dem Islam die drittgrößte Religion der Welt.  
       
Es gibt ca. 900 Millionen Hindus, wovon die meisten in Indien leben.        

Eine Säule des hinduistischen Glaubens ist, dass der Mensch in eine Kaste hinein geboren wird. Diese mehrstufigen unabänderlichen Kasten bestimmen ein Leben lang die Rangordnung des Einzelnen.

Hindus glauben an mehrere Götter und auch an die Wiedergeburt als  Mensch oder Tier.

Das Tun und Handeln im vergangenen Leben, ob man ein gutes oder ein schlechtes Leben geführt hat, zeigt sich im Karma, das darüber bestimmt, in welcher Art die Verstorbenen ein neues Leben auf der Erde beginnen.  

Die meisten Hindus sind Vegetarier, das heißt: sie essen kein Fleisch.        
Sie glauben nämlich, dass auch ein Tier eine Seele hat.
Kühe gelten als heilige Tiere und gehören zum gewohnten Straßenbild.  
Die älteste heilige Schrift des Hinduismus sind die
Veden. Veda bedeutet „Wissen“.        

Die Tempel der Hindus können monumental aber auch kleine Gebetsstätten sein. Überall begegnet man den Göttern, die man an   ihren Attributen erkennt.  
Die Gebete, die liturgischen Handlungen, werden „Pujas“ genannt.
Diese Sätze sind ein bescheidener Beitrag zum Hinduismus und erheben somit in keinster Weise den Anspruch auf  Vollständigkeit, im Gegenteil. WF.


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